EISINGEN / FUCHSSTADT – Ein Nachholspiel zweier Kellerkinder in der Landesliga Nordwest, die sich noch in Abstiegsgefahr befinden, hielt am Mittwochabend eigentlich mehr, als es versprach. Sowohl der TSV Eisingen als auch der FC Fuchsstadt haben den direkten Klassenerhalt selbst in der Hand.
Vor den annähernd 200 Zuschauern sah es zunächst nach einem Sieg der zehn Punkte besseren Gastgeber aus. Durch Jannis Thein und Jannis Löhlein führten sie zur Pause mit 2:0. Und wussten durch Lukas Götz mitte der zweiten Halbzeit die beste Antwort auf den Anschlusstreffer von Max Schmidtner. Nach dem 3:1 sollte der Deckel nun drauf sein, oder?
Nein! Durch den eingewechselten Spielertrainer Philipp Pfeuffer (auf dem Bild im roten Trikot) und Kevin Reuter glich Fuchsstadt in den offiziell letzten fünf Minuten noch aus. Um sich dann kurz vor dem Ende noch die glatt Rote Karte für Florian Thurn einzufangen, das 3:3 aber in Unterzahl zu überstehen.
Eisingen hat sechs Zähler Vorsprung auf die Relegationsplätze und noch das Nachholspiel gegen Mit-Aufsteiger FC Bad Kissingen in der Hinterhand. Kommenden Sonntag möchte der TSV erst einmal auswärts den Tabellennachbarn DJK Hain auf Distanz halten.
Fuchsstadt erwartet zusätzlich noch den TSV Karlburg und steht kommenden Samstag um 16 Uhr auf dem Kohlenberg vor einer wegweisenden Partie: Zuhause geht´s im Derby gegen die fünf Punkte besseren Bad Kissinger, die den ersten Nichtabstiegsplatz belegen.

