Wanderausstellung gastierte im Alexander-von-Humboldt-Gymnasium: Die Bedeutung der Honigbiene verstehen

Wanderausstellung gastierte im Alexander-von-Humboldt-Gymnasium: Die Bedeutung der Honigbiene verstehen

SCHWEINFURT – „Sterben die Bienen, so stirbt vier Jahre später auch der Mensch.“. Auch wenn umstritten ist, ob Albert Einstein jemals dieses Zitat von sich gegeben hatte, so zeigt es doch die Bedeutung der Honigbiene (Apis mellifera) für die Menschheit.

Das Wichtigste, was diese Insekten für uns tun, ist die Bestäubung der Blüten. Sonst gäbe es keine Kirschen, Äpfel, Birnen, Honig und noch einiges mehr. Der ökonomische Wert der Bestäubung wird allein für Deutschland auf etwa 2 Milliarden Euro geschätzt.

Die Bedeutung der Honigbiene können bis Ende dieses Schuljahres die Schülerinnen und Schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in einer durch den Biologielehrer Dr. Stefan Rümer organisierten Wanderausstellung erfahren. Konzipiert wurde sie durch einen luxemburgischen Imkerverein sowie die Fachgruppe HOBOS (Honig-Bienen-Online-Studien) der Universität Würzburg.

Verliehen wird die Ausstellung durch den Kreisimkerverband Rhön-Grabfeld unter Leitung von Johannes Gräter. An sechs kleineren Punkten sowie vier größeren Stationen erhalten die Schülerinnen und Schüler u. a. Informationen über die Anatomie der Honigbiene.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Kennenlernen des Bienenstaates mit der Königin an der Spitze und den vielen Tausend Arbeiterinnen. Die sind häufig unterwegs, um Pollen einzutragen. Der Bau einer Bienenwabe, die „Wohnung der Bienen“, stellt eine ganz besondere Herausforderung an Stabilität und Funktion. Viele Forscher sehen den Bien als einen eigenen Superorganismus an, der zu neuen Fähigkeiten im Stande ist.

Grundsätzlich sind Bienen auch wehrhaft. Mit ihrem Stachel können sie sich verteidigen. Den setzen sie aber nur ein, wenn man sie auch ärgert oder sie sich wirklich bedroht fühlen. Die gelbe Färbung der Bienen signalisiert anderen Tieren, dass man besser die Finger von ihnen lassen soll. Das wiederum nutzen andere gar nicht giftige Tiere aus, um ihre Feinde zu täuschen, z. B. Schwebfliegen.

Mit Hilfe unterschiedlich schwerer Quizze und Rätsel können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen überprüfen.

Text und Foto: StR Dr. Stefan Rümer

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