LANDKREIS RHÖN-GRABFELD – Am Donnerstag, den 12. März 2026, findet in ganz Bayern der landesweite Probealarm statt. Der jährliche Warntag wird jeweils am zweiten Donnerstag im März durchgeführt und dient dazu, die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme zu überprüfen sowie die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.
Ziel des Probealarms ist es, sicherzustellen, dass die Bevölkerung im Falle einer Gefahrensituation schnell, zuverlässig und über verschiedene Kanäle gewarnt werden kann.
Ab 11:00 Uhr werden alle Warnmittel ausgelöst, die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossen sind. Dazu zählen unter anderem die Warn-Apps NINA, KATWARN und BIWAPP. Außerdem Cell Broadcast, also die Warnmeldung direkt auf Mobiltelefone, ohne App.
Sirenen im Landkreis Rhön-Grabfeld
Zusätzlich werden im Landkreis Rhön-Grabfeld erstmals alle bereits digital ertüchtigten Sirenen ausgelöst. Inzwischen sind über 75 Prozent der Sirenen im Landkreis umgerüstet. Diese sind an das digitale Alarmierungsnetz angeschlossen und stellen einen wichtigen Bestandteil der Warninfrastruktur dar.
Am Probealarm nehmen die Sirenen in folgenden Städten, Märkten und Gemeinden teil:
⦁ Gemeinde Aubstadt
⦁ Stadt Bad Königshofen i.Gr.
⦁ Stadt Bad Neustadt a.d.S.
⦁ Gemeinde Bastheim
⦁ Gemeinde Burglauer
⦁ Gemeinde Großbardorf
⦁ Gemeinde Hendungen
⦁ Gemeinde Herbstadt
⦁ Gemeinde Höchheim
⦁ Gemeinde Hohenroth
⦁ Gemeinde Hollstadt
⦁ Stadt Mellrichstadt
⦁ Gemeinde Niederlauer
⦁ Markt Oberelsbach
⦁ Gemeinde Oberstreu
⦁ Stadt Ostheim v.d.R.
⦁ Gemeinde Rödelmaier
⦁ Gemeinde Salz
⦁ Gemeinde Sandberg
⦁ Gemeinde Schönau a.d.B.
⦁ Gemeinde Sondheim v.d.R.
⦁ Gemeinde Stockheim
⦁ Gemeinde Strahlungen
⦁ Gemeinde Sulzdorf a.d.L. (ohne Ortsteil Zimmerau, da Umrüstung folgt)
⦁ Gemeinde Sulzfeld
⦁ Gemeinde Trappstadt
⦁ Gemeinde Willmars
In allen nicht genannten Gemeinden werden die Sirenen voraussichtlich im Laufe des Jahres umgerüstet.
Entwarnung
Gegen 11:30 Uhr erfolgt die Entwarnung über die gleichen Kanäle wie die Warnmeldung.
Sirenensignale in Bayern
Im Rahmen des Probealarms kommen folgende Sirenensignale zum Einsatz:
⦁ Warnung: Ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton, der darauf hinweist, Rundfunk, Warn-Apps oder andere offizielle Informationsquellen einzuschalten.
⦁ Entwarnung: Ein gleichbleibender Heulton von einer Minute Dauer.
Wichtiger Hinweis
Regelmäßige Probealarme dienen der technischen Überprüfung der Warnsysteme und der Sensibilisierung der Bevölkerung. Es besteht keine Gefahr und auch ein Handeln ist nicht erforderlich. Der Landkreis Rhön-Grabfeld empfiehlt, die Warn-Apps installiert zu halten und sich mit den Sirenensignalen vertraut zu machen, um im Ernstfall richtig reagieren zu können.
Und auch der Landkreis Schweinfurt meldet dies:
Landesweiter Probealarm am 12. März 2026
Ab 11 Uhr ertönen die Sirenen – auch andere Warnmittel werden getestet
Landkreis Schweinfurt. Am Donnerstag, 12. März, findet ab 11 Uhr bayernweit ein Probealarm statt. Auch im Landkreis Schweinfurt werden die Sirenen sowie weitere Warnmittel getestet. Es wird dabei eine Minute lang ein an- und abschwellender Heulton zu hören sein.
Wie das Bayerische Innenministerium mitteilt, werden neben dem Sirenensignal auch andere Warnmittel wie Warn-Apps sowie das bundesweit eingeführte „Cell Broadcast“ getestet. Bei Letzterem handelt es sich um einen Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Handy oder Smartphone geschickt werden.
Laut Innenministerium werden in Absprache mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz die Warnmittel über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) ausgelöst. Eine entsprechende Entwarnung wird gegen 11.30/11.45 Uhr erfolgen, sowohl über die Sirenen, als auch über MoWaS.
Der regelmäßig stattfindende Probealarm dient zum einen dazu, die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnsysteme zu überprüfen. Zum anderen dient der Probealarm auch dazu, die Bevölkerung im Fall einer Gefahrensituation zu sensibilisieren und zu vermitteln, dass etwa der an- und abschwellender Heulton von einer Minute Dauer dazu aufruft, die Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Eine Minute gleichbleibender Dauerton bedeutet Entwarnung: Die Gefahr besteht nicht mehr.
Informationen zum Thema Notfallvorsorge
Unter https://www.bbk.bund.de/ finden Bürgerinnen und Bürger eine Vielzahl an kompakt aufbereiteten Informationen rund um das Thema Notfallvorsorge und Warnung in Gefahrensituationen.
Weitere Informationen zum Sirenenprobealarm stellt das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration auf seiner Homepage zur Verfügung.
Die Meldung kommt auch vom Landkreis Haßberge:
Landeseinheitlicher Probealarm am 12. März
Bayern testet seine Warnmittel. Am Donnerstag, 12. März, findet der landesweit einheitliche Sirenenprobelarm statt. Auch der Landkreis Haßberge nimmt daran teil. Ab 11 Uhr heulen in weiten Teilen Bayerns die Sirenen. Warnungen über entsprechende Apps und Cell Broadcast werden ebenfalls ausgelöst.
Der Warntag soll dazu dienen, die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen und die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnsysteme zu überprüfen. In ganz Bayern werden zu diesem Anlass die Warn-Apps und Cell-Broadcast auf den Smartphones der Bevölkerung angesteuert. Die Warn-Apps werden funktionieren, wenn sie auf den Geräten eingerichtet sind. Cell-Broadcast wird auf allen Geräten funktionieren, wenn sie von einer Sendestation (Mobilfunkmast) erreicht werden. Für Cell-Broadcast ist keine Vorbereitung der mobilen Geräte erforderlich.
Auch der Landkreis Haßberge beteiligt sich freiwillig an den Probewarnungen und wird in Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle Schweinfurt – neben der bayernweiten Warnung – eine weitere eigene Warnung über das Modulare Warnsystem, allerdings ohne Cell Broadcast versenden. Hierzu wird die Meldung „Probealarm Landkreis Haßberge – Probewarnung“ verschickt werden. Im Anschluss an die Warnung findet ca. 30 Minuten später eine Entwarnung statt.
Neben den Warn-Apps, die erprobt werden, werden im Landkreis Haßberge auch die „Katastrophenschutz-Sirenen“ im 25-km-Radius zu Grafenrheinfeld sowie die bereits umgerüsteten digitalen Sirenen ausgelöst. Diese Sirenen sollen ab 11.00 Uhr nur in folgenden Orten zu hören sein: Gemeinde Aidhausen (nur OT Aidhausen), Gemeinde Gädheim, Stadt Haßfurt, Gemeinde Knetzgau, Stadt Königsberg (Stadtteile Römershofen und Holzhausen), Gemeinde Rauhenebrach, Gemeinden Riedbach, Theres und Wonfurt. Zu hören werden die Sirenen auch in der Stadt Ebern sein sowie in den Gemeinden Pfarrweisach, Gemeinde Rentweinsdorf, Stettfeld, Breitbrunn, Ebelsbach, Kirchlauter und Untermerzbach.
Im restlichen Landkreis Haßberge ertönen keine Sirenen. Gegen 11.30 Uhr werden die digitalen Sirenen einen einminütigen, gleichbleibenden Dauerton zur Entwarnung ausstoßen.
Und auch die Stadt Schweinfurt meldet es:
Landesweiter Sirenenprobealarm am 12. März
Schweinfurt – Am 12. März ab 11:00 Uhr findet der landesweit einheitliche Probealarm in Bayern statt.
Auch die Stadt Schweinfurt wird daran teilnehmen.
Der Probealarm dient dazu, die Funktionstüchtigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung der Sirenensignale hinzuweisen.
Es werden zwei Sirenensignale im Abstand von ca. 30 Minuten zu hören sein:
- Ein 1-minütiger Heulton, an- und abschwellend:
Dieser Heulton bedeutet, Rundfunkgerät einschalten und auf amtliche Durchsagen achten, welche vor schwerwiegenden Gefahren warnen.
- Ein 1-minütiger Dauerton:
Dieser Dauerton bedeutet Entwarnung, dass die Gefahr nicht mehr besteht.
Zusätzlich werden auf Landes- und auf Kommunalebene auch andere Warnmittel erprobt, es kann deshalb bei den Warn-Apps NINA, KATWARN und BIWAPP zu mehrfachen Auslösungen kommen.
In den Warntexten der Stadt Schweinfurt wird darauf hingewiesen.
Ebenfalls wird durch das Land Bayern Cell-Broadcast ausgelöst, wobei eine Warnnachricht unabhängig von Warn-Apps direkt aufs Handy geschickt wird.
Und auch der Landkreis Kitzingen informiert:
Am 12.03.2026 ab 11:00 Uhr findet turnusgemäß der bundesweite Warntag statt. Dieser Warntag wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) federführend durchgeführt. Dazu gehört auch der landesweit einheitliche Sirenenprobebetrieb.
Für diesen Sirenenprobebetrieb sind im Landkreis Kitzingen alle Standorte im 25-km-Umkreis um das ehemalige Kernkraftwerk Grafenrheinfeld und im 1.200-m-Umkreis um die Fa. TEGA in Marktbreit ertüchtigt, die unter die erweiterten Pflichten der Störfallverordnung fallen. Zusätzlich haben Gemeinden nachgerüstet und sind ebenfalls in diesen Probebetrieb mit aufgenommen.
Im Landkreis Kitzingen sind dies folgende Städte, Märkte und Gemeinden:
Stadt Volkach mit allen Ortsteilen
Stadt Prichsenstadt mit allen Ortsteilen
Markt Wiesentheid ohne dem Ortsteil Untersambach
Markt Kleinlangheim mit allen Ortsteilen
Markt Schwarzach am Main mit allen Ortsteilen
Markt Großlangheim
Gemeinde Albertshofen
Gemeinde Buchbrunn
Gemeinde Mainstockheim
Gemeinde Nordheim am Main
Gemeinde Sommerach
Stadt Dettelbach mit allen Ortsteilen
Stadt Iphofen mit Ortsteil Birklingen
Fa. TEGA Marktbreit mit einer Sirene (Umkreis 1.200 m)
Markt Frickenhausen, Lkr. Würzburg, liegt im Bereich der Fa. TEGA
In der Stadt Kitzingen im Bereich Flughafen/Technologiepark ConneKT wird diesmal mit den mobilen Warnsirenen des Landratsamtes Kitzingen das Signal „Warnung und Entwarnung“ zusätzlich ausgelöst.
Am 12.03.2026 um 11:00 Uhr wird das Signal „Warnung der Bevölkerung“ (einminütiger Heulton) ausgelöst. Bei unseren mobilen Warnsirenen – diesmal in Kitzingen – erfolgt im Anschluss auch eine Entwarnung (einminütiger Dauerton).
Es ist wichtig, dass die Bevölkerung die Bedeutung der einzelnen Schallzeichen kennt:
einminütiger Heulton (auf- und abschwellend) = Warnung
Rundfunkgeräte einschalten, auf Durchsagen achten.
einminütiger Heulton (gleichbleibend) = Entwarnung
einminütiger Heulton (zweimal unterbrochen) = Alarmierung der Feuerwehr
Die mobilen Warn-Apps (NINA, KATWARN) und Cell Broadcast werden um 11:00 Uhr ebenfalls ausgelöst.
Es handelt sich um einen Probealarm. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.

