ETTLEBEN – Für Moritz Rottmann ist´s mal wieder kein schöner Termin. Wenn am Samstag um 15 Uhr Schiedsrichter Stani Feuerbach, begleitet von seinen Assistenten René „Kanzler“ Kohl und Leon Bory in der Wernecker Kimojo Arena das Spitzenspiel der Bezirksliga Unterfranken Ost anpfeift, dann ist der Stadionsprecher des 1. FC Schweinfurt 05 noch bei den Schnüdeln gegen Ulm im Einsatz.
Maximal die letzten Minuten wird der Wernecker Rottmann also mitbekommen vom Gipfeltreffen seines TSV Ettleben/Werneck gegen den TSV Aubstadt 2. Und auch wenn der Tabellenführer mit elf Punkten mehr anreist: Für die Hausherren könnte bei einem Sieg vielleicht doch noch was gehen in Sachen Relegationsplatz zwei. Der FC Sand hat gerade mal acht Zähler mehr.
Und die Ettlebener/Wernecker verloren nur eine der jahresübergreifend elf Partien, starteten überragend in 2026 mit dem 3:0 beim starken FC Strahlungen, wo Manuel Faulhaber und Tim Rottmann (2) nach der Pause trafen. Und nun soll die Revanche gelingen für die knappe 1:2-Niederlage im Hinspiel in der NGN-Arena, als Manuel Faulhaber zwischenzeitlich ausglich und Lenny Kraus erst in der 90. Minute den Tabellenführer zum Sieg brachte.
Das Ettlebener/Wernecker Programm danach schaut mit Oberschwarzach/Wiebelsberg, Trappstadt, Altbessingen, Knetzgau/Oberschwappach, Rödelmaier, Gochsheim, Bergrheinfeld und Großbardorf 2 lösbar aus, ehe es am 9. Mai zum Duell in Sand am Main kommt. Vielleicht geht´s da ja noch um etwas?
Ansonsten ist natürlich das Sander Derby am Samstag gegen Knetzgau interessant in der Bezirksliga und findet da auch das Derby zwischen Bergrheinfeld und Gochsheim statt. Sonntag dann treffen mit Eßleben und Trappstadt die beiden schon etwas abgeschlagenen Schlusslichter aufeinander. Und findet zwischen Großbardorf 2 und Rödelmaier noch ein Derby statt.
Unser Bild zeigt den jubelnden Tim Rottmann nach einem Tor im Sander Seestadion.

