Vielleicht liegt´s wirklich an der Trainingsbeteiligung: Warum die SG Frankenwinheim ein 0:2 gegen die SG Eisenheim komplett drehte – VIELE FOTOS!

Vielleicht liegt´s wirklich an der Trainingsbeteiligung: Warum die SG Frankenwinheim ein 0:2 gegen die SG Eisenheim komplett drehte – VIELE FOTOS!

FRANKENWINHEIM – Es wäre noch was drin gewesen für die Gäste, der EEV Küchen-Werkself, die im Falle eines Sieges mit 25 Punkten bis auf sechs am Zweiten dran gewesen wäre. Andererseits hätten die Hausherren, die ÜZ-Schlapp´n, bei einer Niederlage unten gerade drei Zähler Vorsprung auf einen Relegationsplatz gehabt.

Was hier mit Werbepartnern zum Ausdruck gebracht wurde, war für beide Mannschaften in der Kreisklasse Schweinfurt 2 eine wegweisende Partie zum Re-Start. Und nach den knapp über 90 Minuten haben nun die siegenden Gastgeber in der Tabelle ihren Gegner überholt. Bis kurz vor der Pause sah´s danach aber gar nicht aus.

Denn die SG Eisenheim/Wipfeld führte durch Tore von Laurent Stütz und den Elfmeter von Ben Schuler bis zur Nachspielzeit der ersten Hälfte mit 2:0 auf dem Frankenwinheimer Nebenplatz. Ehe Benedikt Röll kurz vor dem Seitenwechsel verkützte. „Da war der Glaube wieder da und wir haben uns in der Kabine geschworen, dass wir das noch drehen“, berichtet Trainer Andy Danz.

Und in der Tat: Stefan Sperling in der 54. Minute und Robin May 20 Minuten vor dem Ende machten aus dem frühen 0:2 ein haltendes 3:2, das allerdings noch mächtig gefährdet war. Zwei Mal landete der Ball noch im Frankenwinheimer Tor, beide Male aber entschied Schiedsrichter Niklas Bornhorst mutmaßlich sogar korrekt auf Abseits.

„Abgesehen von Unparteiischen: Wir sind doch selber schuld. Wir waren unachtsam, zu unkonzentriert, nachlässig, haben uns selbst geschlagen“, so der Eisenheimer Coach Daniel Tomitza. „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben!“

Tomitza wusste auch einen Grund, warum´s vielleicht nicht so lief. Und Danz nannte später ebenso eine, wieso seine Jungs die Partie kippen konnten. In beiden Fällen war´s die Trainingsbeteiligung.

„Ich habe eine echt geile Truppe“, so der Frankenwinheimer Coach, der bei einem Flutlichttest unter der Woche im Februar gegen Sulzfeld, als echt noch Winter war, 22 Mann im Kader hatte. „Wir konnten komplett durchwechseln, und sechs Mann haben auch noch parallel trainiert. Wir haben einen breiten Kader, eine junge Truppe und eine gute Gemeinschaft!“

Anders in Eisenheim und Wipfeld: „Bei manchen lässt die Beteiligung zu wünschen übrig. Die Vorbereitung war bei der Wit terung natürlich sch…, aber ich hatte gehofft, dass der ein oder andere für sich selbst was tut. Ein paar Leute haben heute gefehlt, aber wir kucken nach vorne“, sagt Daniel Tomitza. Noch stehen ja zehn Partien an.

Auch für die Frankenwinheimer/Schallfelder/Lülsfelder. „Natürlich war heute auch ein Quäntchen Glück dabei“, weiß Andy Danz vor allem nach den Abseits(nicht)toren, „aber der Sieg war auch extrem wichtig nach der guten Vorbereitung. Zudem waren wir sensibilisiert, nachdem unsere Reserve im A-Klassen-Vorspiel gegen die SG Volkach in der Nachspielzeit noch den 2:2-Ausgleich kassierte.“ Nach 1:0- und 2:1-Führung des Drittletzten gegen den Tabellendritten.

Übrigens: Die SG Castell/Wiesenbronn holte nach zuvor 14 Niederlagen ihre ersten Punkte beim 3:1 gegen den Vorletzten SG Traustadt/Donnersdorf. Der TSV Nordheim/Sommerach zieht weiter einsam seine Kreis mit dem 2:0 gegen Gerolzhofen 2 / Michelau. Im Verfolgerduell setzte sich die SG Franken Sennfeld aufregend mit 4:3 gegen den FC Fahr durch.

Kommenden Sonntag lautet das Schlagerspiel TSV Kirchaich gegen den Zweiten SG Dingolshausen/Rügshofen. Eisenheim/Wipfeld muss zu Traustadt/Donnersdorf und die Frankenwinheimer erwarten die SG Sennfeld. Dann wird in Lülsfeld gespielt.

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