SCHWEINFURT – Der neue Trainer Jermaine Jones will das Wunder mit den Schnüdeln noch schaffen und in den verbleibenden 14 Partien vielleicht doch noch das rettende Ufer erreichen. Dabei ist der FC 05 doch bereits guter Zehnter der Drittliga-Tabelle.
Das jedoch nur dann, wenn es um die Bestrafungen des DFB-Sportgerichts geht. Das hat nun weitere 11.850 Euro den Schweinfurtern aufgebrummt. Wegen den Vorkommnissen bei der Partie gegen Jahn Regensburg Ende Januar, als die auf sich selbst so stolzen Fans gezählte pyrotechnische Gegenstände gezündet haben (siehe das freilich beeindruckende Aufmacherbild) und zudem Schneebälle auf den Linienrichter (neudeutsch: Schiedsrichter-Assistenten) geworfen haben sollen. Obwohl sie ihn nicht trafen (kein Zielwasser getrunken?), musste es in der Nachspielzeit eine kleine Unterbrechung geben, weil mal wieder eine Stadiondurchsage fällig wurde, das sowas nicht erlaubt ist und man es halt einfach nicht macht…
Freilich wollen die grün-weißen Anhänger aus dem Block im Schwanzvergleich mithalten mit den großen Tieren der Liga und den einjährigen Aufenthalt insofern genießen, als dass sie sic als Mega-Ultras darstellen. Das führte nun zu insgesamt schon 27.000 Euro an Strafen nach bereits sieben Vorfällen in dieser Saison. Ein Ende? Nicht in Sicht!
Denn es stehen ja noch „große“ Heimspiele an. Die nächsten gegen die Strafentabellen-Nachbarn aus Saarbrücken und Ulm, die angesichts des Abstiegskampfes sicherlich mit vielen Gästefans anreisen. Und dann geht´s noch zuhause in der Riedel Bau-Arena im Sachs-Stadion gegen Essen, Rostock und 1860 München, die Bad Guys-Teams der Liga. Die beiden Erstgenannten sind die ziemlich souveränen Tabellenführer mit zusammen bereits über 270.000 Euro an Geldstrafen. Und dagegen sind die Schnüdel-Fans ja nun wirklich ganz brave, kleine Lichter…
Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:


