Probiert doch mal – Frisch gemacht statt fix & fertig!: Koch- und Genussworkshop für die Außer-Haus-Verpflegung

Probiert doch mal – Frisch gemacht statt fix & fertig!: Koch- und Genussworkshop für die Außer-Haus-Verpflegung
LANDKREIS RHÖN-GRABFELD - Schritt für Schritt mehr unverarbeitete Lebensmittel in die Abläufe einer Großküche integrieren - ressourcenschonend und mit regionalen Bio-Zutaten aus Rhön-Grabfeld. Wie das gelingen kann, erfahren Akteure aus Gemeinschafsverpflegung und Catering im Kochworkshop "Probiert doch mal - Frisch gemacht statt fix & fertig!".

LANDKREIS RHÖN-GRABFELD – Schritt für Schritt mehr unverarbeitete Lebensmittel in die Abläufe einer Großküche integrieren – ressourcenschonend und mit regionalen Bio-Zutaten aus Rhön-Grabfeld. Wie das gelingen kann, erfahren Akteure aus Gemeinschafsverpflegung und Catering im Kochworkshop „Probiert doch mal – Frisch gemacht statt fix & fertig!“.

Denn dazu laden die Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld und das Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen-Würzburg (AELF KW) am Donnerstag, 12. März 2026, 14:30 bis 17:30 Uhr in die Küche des Rhön-Gymnasiums in Bad Neustadt ein. Die Veranstaltung ist Teil 3 der Koch- und Genussworkshops für die Außer-Haus-Verpflegung in den unterfränkischen Öko-Modellregionen.

Auf dem (Speise)plan stehen Impulse für neue Rezepte und Hilfestellungen zur wirtschaftlichen Entscheidung zwischen Selbermachen und Convenience. Der Einsatz unverarbeiteter Lebensmittel eröffnet Küchen der Gemeinschaftsverpflegung neue Möglichkeiten: mehr Geschmack, mehr Flexibilität, mehr Nachhaltigkeit – und oft auch neue Wege, Ressourcen sinnvoll zu nutzen.

Gleichzeitig stellt die frische Verarbeitung Küchen vor reale Herausforderungen: Personal, Zeit, Ausstattung und die Frage, wann Selbermachen sinnvoll ist und wann Convenience eine gute Ergänzung bleibt.

Im BioRegio-Kochworkshop zeigt Marcus Beran, erfahrener Koch aus der Gemeinschaftsverpflegung, wie er unverarbeitete Bio-Produkte einsetzt. Er verbindet klassisches Handwerk mit alltagstauglichen Küchenabläufen – von selbst hergestellten Kartoffelröstis und Kürbisschnitzeln mit Sesampanade über kreative Resteverwertung bis hin zu klar strukturierten Prozessen, die Personal- und Zeitressourcen berücksichtigen.

Eva Siegfried, Bioland-Beraterin im Bereich Gastronomie, gibt einen Einblick in die Grundlagen der Kalkulation in der Gemeinschaftsverpflegung und zeigt auf, wie sich Bio-Produkte, Convenience und Eigenproduktion auf die Kosten auswirken.

Svenja Arbes, Managerin der Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld, stellt regionale Bio-Einkaufsquellen vor. Wer darüber hinaus Unterstützung möchte, kann sich über das kostenfreie BioRegio-Coaching des Sachgebiets Gemeinschaftsverpflegung Unterfranken am AELF KW informieren. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Tipps, können beim gemeinsamen Probieren Erfahrungen austauschen und sich von neuen Ideen inspirieren lassen.

Weitere Informationen und der Link zur Anmeldung sind auf der Webseite der Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld (oekomodellregionen.bayern/rhoen-grabfeld) unter „Termine“ zu finden.

Bei Fragen steht Ihnen Svenja Arbes (svenja.arbes@rhoen-grabfeld.de, Tel.: 09771 94 698) jederzeit zur Verfügung.

Auf dem Bild: Mit einer professionellen Schälmaschine können Köchinnen und Köche der Gemeinschaftsverpflegung oder des Caterings Kartoffeln vom Bio-Landwirt selbst verarbeiten.
Foto: Daniel Delang / Bayerische Öko-Modellregionen

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