Kommunale Wärmeplanung in Kitzingen: Abschlussbericht liegt vor, Bürger können sich einbringen

Kommunale Wärmeplanung in Kitzingen: Abschlussbericht liegt vor, Bürger können sich einbringen

KITZINGEN – Die Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Kitzingen wurde Anfang des Jahres 2025 an die Firma Prosio Engineering in Zusammenarbeit mit der LKW Kitzingen vergeben und ist mittlerweile fertig gestellt worden. Der Abschlussbericht liegt zur Auslage vor.

Wer Änderungswünsche, Bemerkungen oder Kritik einbringen möchte, hat dazu bis zu dem 9. März Zeit. Der komplette Abschlussbericht ist unter https://www.stadt-kitzingen.de/stadtentwicklung-wirtschaft/klimaschutz zu finden. Die Stellungnahmen und Anmerkungen und Anregungen werden anschließend eingefügt. Ende März soll der finale Bericht veröffentlicht werden.

Was ist die kommunale Wärmeplanung?

In der kommunalen Wärmeplanung wird die lokale Wärmeverbrauchsstruktur durch eine Bestandsanalyse der Wärmeversorgung untersucht. Eine lokale Potenzialanalyse zeigt auf, welche erneuerbaren Quellen zur Verfügung stehen und künftig genutzt werden können. Auf Basis dieser Informationen werden verschiedene Szenarien entwickelt und bewertet, um für jede Kommune die ideale, klimaneutrale Wärmeversorgung zu ermitteln. Die kommunale Wärmeplanung zeigt auf, in welchen Gebieten sich Nahwärmenetze zukünftig lohnen könnten und welche Gebiete dezentral (z.B. durch Wärmepumpen oder Pelletheizungen) beheizt werden.

Wie lauten die Ergebnisse?

In den Randgebieten und Ortsteilen (bspw. Repperndorf, Hohenfeld usw.) werden sich großflächige, regenerative Nahwärmenetze wirtschaftlich nicht rentieren. Hier sind die Bürgerinnen und Bürger auf dezentrale Systeme wie beispielsweise Luft-Wasser-Wärmepumpen für die Wärmeversorgung angewiesen. In den dicht besiedelten Ballungs- und Gewerbegebieten könnten Nahwärmenetze zur Wärmeversorgung eine Rolle spielen. Dazu werden Machbarkeitsstudien erstellt, die die Kosten, Risiken und Umsetzungsmöglichkeiten detaillierter untersuchen.

Auf dem Bild: Bestehende und mögliche zukünftige Wärmenetze in Kitzingen.
Grafik: Stadt Kitzingen

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