Polizei schreitet ein: Der Geisterfahrer auf der Autobahn A7 saß alkoholisiert mit über einem Promille am Steuer

Polizei schreitet ein: Der Geisterfahrer auf der Autobahn A7 saß alkoholisiert mit über einem Promille am Steuer
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

WASSERLOSEN IM LANDKREIS SCHWEINFURT – Sonntagfrüh war ein Autofahrer auf der A7 entgegen der Fahrtrichtung unterwegs. Polizeibeamte stellten den stark alkoholisierten Mann und nahmen ihm Führerschein und Fahrzeugschlüssel ab.

Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Mögliche gefährdete Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich mit der Autobahnpolizei Schweinfurt-Werneck in Verbindung zu setzen.

Geisterfahrt auf der A7

Am Sonntag, gegen 07:50 Uhr, wurde der Polizei ein Falschfahrer auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Wasserlosen und Hammelburg mitgeteilt. Der Mann fuhr in seinem roten Skoda auf der falschen Fahrbahnseite in Richtung Ulm. Zwischenzeitlich war er auch auf der A70, der B19 und der A71 unterwegs gewesen.

Polizei greift ein und ermittelt

Unmittelbar nach ihrer Alarmierung verlegten Streifen der Autobahnpolizei Schweinfurt-Werneck zum Einsatzort. Die Beamten stoppten den Fahrer auf der A71, Höhe Poppenhausen, und stellten schnell fest, dass der Mann alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille.

Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde eingeleitet. Der Führerschein des 69-jährigen Deutschen wurde ebenso beschlagnahmt, wie seine Fahrzeugschlüssel. Ab sofort darf der Mann keine fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeuge mehr führen.

Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck ermittelt und bittet Verkehrsteilnehmer, die zur fraglichen Zeit in dem Bereich unterwegs waren oder ggf. auch selbst gefährdet wurden, sich unter Tel. 09722/9444-0 zu melden.

Aktion gegen Poser, Tuner und Raser – Mehrere Anzeigen und zwei sichergestellte Autos – Polizei kündigt weitere Kontrolle an

MAIN-RHÖN. In der Nacht von Samstag auf Sonntag setzten rund ein Dutzend Polizeibeamte aus ganz Unterfranken ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Die Beamten führten eine gezielte Kontrollaktion gegen die Poser-, Tuner- und Raser-Szene durch. Zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt und mehrere Personen durften ihre Fahrt nicht fortsetzen.

Rund ein Dutzend Spezialisten der unterfränkischen Polizei sind Samstagabend in der Region zusammengekommen, um gezielt Raser und andere, die durch unerlaubte Veränderungen an ihren Fahrzeugen, eine Gefahr für die Sicherheit im Straßenverkehr darstellen, aus dem Verkehr zu ziehen. In der Zeit von Samstag, 18:00 Uhr, bis Sonntag, 02:00 Uhr, haben die Beamten an 23 Fahrzeugen Mängel festgestellt. Bei neun von ihnen führten absichtlich herbeigeführte Veränderungen zu einem Erlöschen der Betriebserlaubnis und somit zu einer Untersagung der Weiterfahrt. Zwei Wagen haben die Polizeibeamten sichergestellt, die nun ausführlich durch den TÜV begutachtet werden.

Die Aktion macht deutlich, wie engagiert und konsequent die Beamtinnen und Beamten der unterfränkischen Polizei für die Sicherheit im Straßenverkehr eintreten. Mit gezielten Kontrollen und hoher Präsenz wurden Gefährdungen durch unerlaubte Fahrzeugumbauten und rücksichtsloses Fahrverhalten konsequent unterbunden. Die Polizei wird dieses Vorgehen fortsetzen und in Zukunft verstärkt Kontrollmaßnahmen durchführen, um dauerhaft für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.

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