UNTERFRANKEN – Zur Kommunalwahl in Bayern am 8. März 2026 hat die Handwerkskammer für Unterfranken fünf Kernthemen formuliert. Sie zeigen Kommunalpolitikerinnen und -politikern Eckpunkte auf, um die lokale Handwerkswirtschaft zu stärken und damit Wachstum und Wohlstand zu sichern.
„Handwerk ist Heimat. Unsere rund 20.000 Betriebe in Unterfranken schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, sichern Wertschöpfung vor Ort und stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Damit das Handwerk kraftvoll bleiben kann, brauchen wir starke Partner in den Kommunen – und klare, wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen“, betont Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken. Zur Kommunalwahl am 8. März 2026 hat die Handwerkskammer für Unterfranken deshalb fünf Kernthemen des regionalen Handwerks formuliert und unterfrankenweit an Kandidatinnen und Kandidaten adressiert.
Eines der Kernanliegen ist der Appell für einen regelmäßigen und frühzeitigen Dialog zwischen Handwerk und Kommunen. „Wir brauchen offene Gespräche auf Augenhöhe, um Herausforderungen – von der Bürokratie bis zum Fachkräftemangel – gemeinsam und vorausschauend zu lösen,“ so der Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer. Ein weiteres zentrales Thema ist eine moderne, lösungsorientierte Genehmigungs-praxis. „Schnelle und pragmatische Entscheidungen bei Bauanträgen und Investitionen sind ein wichtiger Standortfaktor“, unterstreicht Ludwig Paul. Auch die Bereitstellung von passgenauen Gewerbeflächen stellt auf kommunaler Ebene einen wichtigen Faktor dar. „Mit unserem Positionspapier ,Zukunftsraum Handwerk‘ geben wir Kommunen hier bereits praxisnahe Impulse zur Entwicklung handwerklicher Infrastruktur an die Hand. Es ist gebündeltes Wissen für eine vorausschauende Planung der Kommunen.“
Wie auch für die Gesamtwirtschaft ist für Handwerkbetriebe eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur unverzichtbar: Sie sichert Lieferwege, Kundenkontakt und die Mobilität der Beschäftigten. „Bei kommunalen Baumaßnahmen muss die Erreichbarkeit der lokalen Betriebe immer mitgedacht werden“, mahnt Ludwig Paul, mit Blick etwa auf die Sanierung der Schweinfurter Maxbrücke, ohne die Handwerksbetriebe in der Schweinfurter Innenstadt nahezu von einer Erreichbarkeit abgeschnitten wären.
Nicht zuletzt setzt die Handwerkskammer auf ein starkes Miteinander zwischen den Kommunen. „Interkommunale Zusammenarbeit schafft Synergien und stärkt die regionale Wirtschaftskraft. Ein kraftvolles Handwerk macht Kommunen stark – und umgekehrt“, erklärt Paul.
Die fünf Kernthemen des Handwerks zur Kommunalwahl 2026
finden Interessierte kompakt unter:
www.hwk-ufr.de/Kommunalwahl2026
Auf dem Bild: „Kraftvolles Handwerk, starke Kommune“ – unter dieser Überschrift hat die Handwerkskammer für Unterfranken im Vorfeld der Kommunalwahl am 8. März 2026 fünf Kernthemen des regionalen Handwerks formuliert und an Kandidatinnen und Kandidaten adressiert. Ziel ist es, das unterfränkische Handwerk auch weiterhin als zentrale Säule der lokalen Wirtschaft zu stärken.
Foto: Falk Heller

