LANDKREIS WÜRZBURG – Kurz vor dem Jahreswechsel waren die Feuerwehren im Landkreis Würzburg noch einmal besonders gefordert. Nach der Schiffshavarie, bei der im Dezember 2000 Liter Diesel in den Main gelangten, waren zahlreiche Kräfte über mehrere Tage im Einsatz, der Krisenstab tagte mehrmals täglich.
Die Situation zeigte eindrucksvoll, wie leistungsfähig und gut abgestimmt die Feuerwehren im Landkreis und die Feuerwehr der Stadt Würzburg zusammenarbeiten. „Das war ein Einsatz, der Professionalität, Ausdauer und starke Nerven erforderte. Und er hat eindrücklich gezeigt, dass wir auch außergewöhnliche Lagen meistern können“, sagte Landrat Thomas Eberth beim traditionellen Jahresabschlusstreffen der ehrenamtlichen Feuerwehr-Führungskräfte im Landkreis Würzburg.
Ausbildung, Struktur und Zusammenarbeit als Erfolgsfaktoren
In Krisen werde nicht diskutiert, sondern gehandelt. Eine fundierte Ausbildung, klare Strukturen und eindeutige Zuständigkeiten seien dabei entscheidend. „Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ochsenfurt, Kleinochsenfurt, Eibelstadt, Randersacker und Veitshöchheim sowie die Feuerwehr der Stadt Würzburg haben bei der Havarie nicht nur verlässlich funktioniert, sondern sich optimal ergänzt“, betonte Landrat Eberth. „Eine Ölsperre auf dem Main ist nur dann wirksam, wenn fachkundige Menschen sie richtig einsetzen.“
Dank an Feuerwehr-Führungskräfte und ihre Familien
Bis zum zweiten Advent sei 2025 ein „normales Feuerwehrjahr“ gewesen, geprägt von Einsätzen, Aus- und Fortbildung sowie intensiver Jugendarbeit. Beim traditionellen Jahresessen im Landratsamt dankte Landrat Thomas Eberth den Führungskräften der Feuerwehren im Landkreis Würzburg sowie der Feuerwehr der Stadt Würzburg für ihren unermüdlichen Einsatz im zurückliegenden Jahr. Für das Jahr 2026 wünschte er ihnen Optimismus, Schaffenskraft und Freude – verbunden mit dem Wunsch, dass alle Einsatzkräfte stets gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.
Beim Jahresabschlusstreffen waren neben Kreisbrandrat Michael Reitzenstein sämtliche Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister mit ihren Partnerinnen eingeladen. An Letztere richtete der Landrat einen besonderen Dank: „Ohne Ihr Verständnis, Ihren Rückhalt und Ihre Geduld könnten sich unsere Feuerwehrleute nicht mit voller Konzentration und ganzer Kraft ihrem Ehrenamt widmen. Gerade in langen Einsatzlagen oder Krisensituationen ist die Unterstützung zu Hause sehr wichtig.“
Auf dem Bild: Landrat Thomas Eberth (hinten rechts) sprach den ehrenamtlichen Feuerwehr-Führungskräften des Landkreises Würzburg und deren Partnerinnen beim Jahresabschlusstreffen 2025 seinen Dank aus.
Foto: Dagmar Hofmann

