SCHONUNGEN – 21 Punkte aus den ersten 18 der 30 Saisonpartien und Platz 10 in der Schweinfurter Kreisliga 2 klingen für die SG TSV/FT Schonungen auf den ersten Blick nicht besonders gut. Doch man muss ja auch den Start in die Runde betrachten.
Den ersten Dreier holte das Team in der achten Partie auswärts in Fatschenbrunn nach zuvor lediglich einem Punkt. In Verbindung mit auch nur noch einem Zähler aus den finalen drei Partien wirkt die Ausbeute dann schon ganz anders.
Patrick Pfister beantwortete für Spielertrainer Tim Stühler die Halbzeit-Fragen von www.mainfranken.news beantwortet.
Wie bewertet Ihr Eure erste Saisonhälfte – und warum?
Patrick Pfister: 4–5. Wir hatten einen sehr schlechten Saisonstart. Zwischenzeitlich haben wir ordentlich gepunktet, aber insgesamt waren wir deutlich zu unkonstant – vor allem, wenn man bedenkt, was wir an guten Tagen eigentlich abrufen können.
Welches war das bisher beste Spiel und welches das schlechteste? Und jeweils: Warum?
Patrick Pfister: Unser bestes Spiel war auswärts in Ebelsbach. Nach einem 0:2 so zurückzukommen und am Ende 4:2 zu gewinnen, war eine enorme Kraftleistung.
Das schlechteste Spiel hatten wir in Dittelbrunn. Da lief einfach gar nichts zusammen, was in einer verdienten 0:3-Niederlage endete.
Was hat Euch bisher in der Liga am meisten überrascht?
Patrick Pfister: Tatsächlich nichts. Die Liga ist sehr ausgeglichen und gefühlt kann jeder jeden schlagen.
Wer ist für Dich der Spieler der Hinrunde – bei Euch und in der Liga?
Patrick Pfister: In der Liga muss man natürlich Thorsten Schlereth nennen. 30 Tore nach 17 Spielen sind eine absolute Hausnummer.
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Nach dem letzten Spieltag 2026 steht Ihr auf welchem Platz – und erreicht ihn, wenn was passiert?
Patrick Pfister: Platz 4. Das schaffen wir, wenn wir eine ordentliche Wintervorbereitung hinlegen und alle das Maximale dem Fußball unterordnen.
Was war für Dich der außergewöhnlichste Moment der ersten Halbserie?
Patrick Pfister: Für uns war es ganz klar der erste Saisonsieg in Fatschenbrunn – nach sieben Niederlagen in Folge.
Bei welchem Auswärtsspiel hat’s Euch am besten gefallen und bei welchem Heimspiel waren die Gegner besonders gesellig?
Patrick Pfister: Am besten gefallen hat’s uns beim FC Haßfurt: guter Platz, Stadionfeeling und dazu drei Punkte.
Wird sich im Winter etwas im Kader verändern?
Patrick Pfister: Nein.
Wirst Du als Trainer über den nächsten Sommer hinaus weitermachen? Wenn nein: Was hast Du vor und wer wird Dein Nachfolger?
Patrick Pfister: Unser Dreiergespann mit Stühler, Pfister und Mai wird so weitermachen.
Wie schaut das Testspiel-Programm aus, und gegen wen geht es wieder um Punkte los?
Patrick Pfister: Wir testen gegen Aura, Thulba, Poppenhausen, Hirschfeld und Essleben. Start ist am 1.3 gegen die Freien Turner Schweinfurt 2
Thema Nationalmannschaft: Sind Nagelsmanns Jungs auf dem Weg, 2026 Weltmeister zu werden?
Patrick Pfister: Schwierige Frage. Ich denke wir sollten einen anderen Ansatz wählen.
Was muss man beim 1. FC Schweinfurt 05 tun, damit sich die Schnüdel im Profifußball etablieren?
Patrick Pfister: Ich denke, zum jetzigen stand muss man einfach sagen, dass der Sprung viel zu groß ist für Schweinfurt.
Tee oder Kaffee, Berge oder Meer, Fisch oder Fleisch, Putin oder Trump, Eishockey oder Handball, Hardrock oder Elektropop, Zopf oder Glatze, Online oder Druck, Pornos oder Kirche, Smartphone oder Wählscheibe, AfD oder Linke, Zigeunerschnitzel oder Paprikaschnitzel, Christkind oder Osterhase – sucht oder zum Thema Gegensätze einen heraus und kommentiert ihn aus Eurer Sicht – damit sich hier nicht alles nur um Fußball dreht… 😉
Patrick Pfister: Kaffee, Meer, Fleisch, Putin und Trump mag ich beide nicht, Eishockey, Hip hop, Zopf, Online , Kirche, Smartphone und Hauptsache Schnitzel.
Wir danken für das Gespräch und wünschen für 2026 alles Gute!

































