Halbzeit bei der DJK Büchold: „Ich hätte gerne mehr Punkte vergeben!“

Halbzeit bei der DJK Büchold: „Ich hätte gerne mehr Punkte vergeben!“

BÜCHOLD – Mit dem Nachholspiel gegen Grafenrheinfeld in der Hinterhand ist die DJK Büchold als aktuell Fünfter der Schweinfurter Kreisliga 1 ein Anwärter auf Relegationsplatz zwei, nachdem der Dorfverein ja letzte Saison schon um den Aufstieg spielen durfte.

Mehr als das vordere Mittelfeld vergaben die Bücholder, weil sie von den finalen sieben Partien des Jahres nur noch die eine in Geesdorf gewannen, sich in Stammheim und gegen Tabellenführer Schleerieth mit zwei Niederlagen aus 2025 verabschiedeten.

Trainer Niko Wolf reichte die Interview-Fragen an seinen Kapitän Max Fischer weiter. Der 23-Jährige, der in 15 Partien zwei Tore beisteuerte, stellte sich gegenüber www.mainfranken.news zum Gespräch.

10 Punkte sind perfekt, deren 0 der Oberflop. Wie bewertet Ihr Eure erste Saisonhälfte – und warum?
Max Fischer: 6–7 Punkte … Ich hätte gerne mehr Punkte vergeben, aber die Ergebnisse der letzten Wochen lassen das einfach nicht zu. Trotz allem ist für uns jedes Jahr, in dem wir in der Kreisliga spielen können, ein Highlight!

Welches war das bisher beste Spiel und welches das schlechteste? Und jeweils: Warum?
Max Fischer: Als bestes Spiel würde ich unseren Heimsieg gegen unsere Freunde aus Zeuzleben (3:0) nennen. Die schlechteste Partie war in Stammheim. Da müssen wir in der Anfangsphase einfach unsere zahlreichen Chancen nutzen. Nach deren Führungstreffer waren wir einfach nicht mehr im Spiel.

Was hat Euch bisher in der Liga am meisten überrascht?
Max Fischer: Schleerieth! Ich glaube, das ist für alle Fußballinteressierten die Überraschungsmannschaft momentan. Die haben jetzt schon 6 Punkte mehr als in der ganzen Saison 24/25 geholt. Sie sind die Einzigen, die in der Hinrunde Konstanz gezeigt haben. Respekt! Vor allem für den Kampfgeist und die Entschlossenheit vor der Kiste!

Wer ist für Dich der Spieler der Hinrunde: Bei Euch und in der Liga?
Max Fischer: Da möchte ich keinen nennen, der Erfolg basiert auf der gesamten Mannschaft. Ebenso ligaweit möchte ich niemanden herausheben, da gerade in dieser Kreisliga 25/26 viele Teams nur durch ihre Geschlossenheit so stark sind.

Nach dem letzten Spieltag 2026 steht Ihr auf welchem Platz und erreicht den genau dann, wenn was passiert?
Max Fischer: Mein Ziel vor der Saison war, wieder unter die Top 5 zu kommen, und das bleibt auch weiterhin so.

Was war für Dich DER außergewöhnlichste Moment der ersten Halbserie?
Max Fischer: Wir hatten letzte Saison viele dieser Momente, aber ich muss ehrlich gestehen, dass mir jetzt dazu nichts einfällt.

Bei welchem Auswärtsspiel hat’s Euch am besten gefallen und bei welchem Heimspiel waren die Gegner besonders gesellig?
Max Fischer: Da wir bisher noch nicht so viele Auswärtsspiele hatten, kann ich nur sagen, dass es uns dieses Jahr sehr gefreut hat, das Egenhäuser Sportheim mal von innen zu sehen und das ein oder andere Kaltgetränk zu genießen! Die Gegner bleiben meistens gerne bei uns im Sportheim, aber mit Zeuzlum geht’s meistens lange ;).

Wird sich den Winter über im Kader etwas verändern?
Max Fischer: Wenn alles gut verläuft, wird ab der Wintervorbereitung Julius Fuchs wieder dazustoßen.

Wirst Trainer Niko Wolfüber den nächsten Sommer hinaus weitermachen?
Max Fischer: Die Gespräche mit den Verantwortlichen sind im Gange.

Wie schaut das Testspiel-Programm aus, gegen wen geht es um Punkte wieder los?
Max Fischer: Wir werden in der Wintervorbereitung ein Trainingslager in Bad Kissingen absolvieren! Außerdem testen wir mindestens fünfmal gegen verschiedene Teams aus der Region. Unter anderem spielen wir am 14.02.26 um 14:30 Uhr an unserer Apré-Ski-Party in Büchold gegen den FC Thulba :).
Am 08.03. spielen wir wieder um Punkte – und zwar zuhause gegen Röthlein.

Thema Nationalmannschaft: Sind Nagelsmanns Jungs auf dem Weg, um 2026 Weltmeister zu werden?
Max Fischer: Die Jungs spielen auf jeden Fall wieder besseren Fußball. Jetzt braucht es noch Konstanz über mehrere Spiele, auch gegen große Fußballnationen. Für den Titel wird es aber nicht reichen, schätze ich.

Sollte man per Gesetz beschließen, beim FC Bayern München die Punkte zu halbieren, damit die Bundesliga wenigstens ein bisschen spannend wird?
Max Fischer: Mia san mia.

Was muss man beim 1. FC Schweinfurt 05 machen, damit sich die Schnüdel mal etablieren können im Profifußball?
Antwort: Ich bin ja nur ein Kreisligakicker… das liegt über meinen Kompetenzen – ich glaub, da brauchen die Schnüdel einfach noch ein bisschen mehr von allem. Mehr kann ich dazu nicht sagen:)

Tee oder Kaffee, Berge oder Meer, Fisch oder Fleisch, Putin oder Trump, Eishockey oder Handball, Hardrock oder Elektropop, Zopf oder Glatze, Online oder Druck, Pornos oder Kirche, Smartphone oder Wählscheibe, AfD oder Linke, Zigeunerschnitzel oder Paprikaschnitzel, Christkind oder Osterhase – sucht oder zum Thema Gegensätze einen heraus und kommentiert – damit sich hier nicht alles nur um Fußball dreht…
Max Fischer: Tee oder Kaffee? Kaffee und Espresso!

Wir danken für das Gespräch und wünschen auch für 2026 alles Gute!

www.mainfranken.news plant für die Winterpause so viele Halbzeit-Interviews wie möglich. Interessierte Vereine und Trainer, die wir noch nicht mit den Fragen kontaktiert haben, können sich gerne unter michael.horling@t-online.de melden – und werden dann bevorzugt behandelt.

Nach dem Video folgen nun noch ganz viele Bilder:

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert