SCHONUNGEN / MAINBERG – Die Unzufriedenheit vieler Menschen mit den wirtschaftlichen, politischen und religiösen Verhältnissen gipfelte 1525 im Bauernkrieg. Burgen und Klöster wurden zerstört, u.a. Mainberg, Marktsteinach und Schwebheim – Heidenfeld, Heiligenthal und Theres.
Überraschend detailliert lassen sich in manchen Fällen die Ereignisse vor 500 Jahren nachvollziehen. Ein Sennfelder steckte Schloss Mainberg in Brand. Der dortige Amtmann wechselte auf die Seite der Aufständischen. Ein Schonunger vernichtete Urkunden im Schlossarchiv. In Geldersheim wurde ein Adeliger erschlagen.
Das Strafgericht war drakonisch: in Grettstadt und Löffelsterz wurden Häuser der Aufständischen niedergebrannt, Männer aus Gochsheim, Geldersheim und Marktsteinach hingerichtet. Andere kamen überraschend glimpflich davon.
Ein Vortrag von Dr. Thomas Horling findet am Freitag, den 14. November um 19.00 Uhr in der Alten Kirche in Schonungen statt. Der Eintritt ist frei.
Auf den Fotos:
- Außenansicht von Schloss Mainberg
Bild: Daniela Harbeck-Barthel - Bauernkrieg-Darstellungen aus Schloss Mainberg, Wandbild „Sturm der Bauern auf Mainberg 1525“,
Bild: Stadtarchiv Schweinfurt


