STADT UND LANDKREIS KITZINGEN – Bei der Polizei Kitzingen sind in den vergangenen Tagen Hinweise eingegangen, dass es in Stadt und Landkreis zu Vorfällen gekommen sei, bei denen Kinder von einem unbekannten Mann angesprochen wurden.
Nach intensiver Prüfung der Meldungen ergaben sich keine Hinweise auf ein strafbares oder anderweitig ungebührliches Verhalten.
Dem aktuellen Sachstand nach soll es in den vergangenen Tagen zu mehreren Vorfällen in der Stadt sowie im Landkreis Kitzingen gekommen sein, bei dem Kinder durch einen unbekannten Mann angesprochen wurden. Der Mann soll hierbei aus einem blauen Fahrzeug aus agiert haben.
Derartige Mitteilungen werden von der Polizei sehr ernst genommen und mit einer besonderen Sensibilität und Schwerpunktsetzung geprüft. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen besteht hinsichtlich der Hinweise keine Gefahr für Kinder im Stadtgebiet und auch nicht im Landkreis. Das benannte blaue Fahrzeug konnte durch die Kitzinger Polizei angetroffen und kontrolliert werden. Hinweise auf ein strafbares oder anderweitig ungebührliches Verhalten ergaben sich jedoch nicht. Sollte die Polizei neue Erkenntnisse erlangen, werden umgehend weitere Maßnahmen getroffen und auch die Öffentlichkeit hierüber informiert.
Da es in den vergangenen Wochen in mehreren Bereichen zu gleichgelagerten Hinweisen kam, appelliert die Polizei an die Bevölkerung, Vorfälle, deren Hintergründe noch völlig unklar sind, nicht öffentlich zu verbreiten. Dies kann für ein Gefühl der Unsicherheit in der Bevölkerung sorgen. Bei Fragen, Unsicherheiten oder Hinweisen, wenden Sie sich bitte an ihre örtlich zuständige Polizeiinspektion.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei darum:
Beteiligen Sie sich nicht an Spekulationen in den sozialen Netzwerken oder WhatsApp-Gruppen.
Unterlassen Sie entsprechendes Teilen von Inhalten, deren Ursprung und Wahrheitsgehalt Sie nicht kennen
Informieren Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen direkt Ihre örtliche Polizeidienststelle. Diese kümmert sich mit Nachdruck um die Ermittlungen der Hintergründe und Aufklärung solcher Mitteilungen.
Trickdiebstähle durch vermeintliche Telekommitarbeiter – Schmuck und Bargeld entwendet – Zeugen gesucht – Polizei warnt
WÜRZBURG/HEUCHELHOF U. KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. Am Dienstag ist es Betrügern gelungen durch Täuschungen in zwei Häuser zu gelangen. Vor Ort gaben sich die Männer als Telekom-Mitarbeiter aus. Die bislang Unbekannten konnten mit Bargeld und Schmuck unerkannt entkommen. Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche und hofft auf Hinweise von Zeugen.
Schmuck aus Einfamilienhaus am Heuchelhof entwendet
Am Dienstag, gegen 12:00 Uhr, klingelten zwei Männer an der Haustüre eines Einfamilienhauses in der Osloer Straße. Die beiden Unbekannten gaben sich als Telekom-Mitarbeiter aus und gaben an, neue Anschlüsse im Haus installieren zu müssen. Während der Ehemann von einem der angeblichen Mitarbeiter im Keller abgelenkt wurde, ging der zweite Unbekannte mit der Ehefrau von Raum zu Raum, um angeblich die Steckdosen zu überprüfen. Hierbei konnte der Mann unerkannt Schmuck im mittleren vierstelligen Wert entwenden.
Von einem der beiden Männer liegt die folgende Personenbeschreibung vor:
Circa 40 Jahre alt
Etwa 180 cm groß
Kurze schwarze Haare
Trug einen kurzen Vollbart sowie eine Brille
Trug dunkle Kleidung sowie weiße Schuhe
Bargeld und Schmuck in Karlstadt entwendet
Ebenfalls am Dienstag, gegen 14:50 Uhr, klingelte zunächst ein unbekannter Mann bei einem Einfamilienhaus in der Uhlandstraße. Er gab an, Wartungsarbeiten am Anschluss der 89-Jährigen durchführen zu müssen. Während dem Gespräch betrat ein weiterer unbekannter Mann das Wohnanwesen und stellte sich ebenfalls als Telekom-Mitarbeiter vor. Als die beiden Männer nach circa 30 Minuten das Haus verließen, stellte die Seniorin fest, dass Schmuck und Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich fehlen würden. Eine Beschreibung der Täter liegt derzeit nicht vor.
Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und prüft in diesem Zusammenhang auch einen möglichen Tatzusammenhang.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2200 zu melden.
Wie gehen die Täter vor?
Betrüger an der Haustür haben zumeist das Ziel, in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen, um dort nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu suchen. Dazu geben sie sich als Hilfsbedürftige, Handwerker, Mitarbeiter der Stadtwerke oder aber auch als Amtsperson aus, beispielsweise Polizist.
Die wichtigsten Tipps gegen Haustürbetrug
Seien Sie vorsichtig bei Fremden: Lassen Sie diese nur in die Wohnung, wenn Sie sich sicher sind, um wen und welches Anliegen es sich handelt. Im Zweifel bestellen Sie diese unbekannte Person zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an.
Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie „Geldwechsler“ oder „Falschgeld-Prüfer“ ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei.
Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.
Weitere Infos:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug/
www.verbraucherzentrale.de

