SCHWEINFURT – Pünktlich am 1. November ist nicht nur Allerheiligen, sondern erfolgt auch der Start ins Monatsprogramm der Kulturwerkstatt Disharmonie an der Gutermann-Promenade am Main in Schweinfurt.
Samstag, 01. November, 19.30 Uhr, Disharmonie
Eric Rust & The Never Sleeps Band
Neil Young – weltbekannter Songwriter und Musiker der Folk- und Rockmusik wurde am 12.November 2005 sechzig Jahre alt.Um diesen kanadischen Ausnahmekünstler zu ehren, war dies damals der Anlass für den Berufsmusiker und Liedermacher Eric Udo Zschiesche (alias Eric Rust ), zusammen mit Freunden, ein Konzert mit Songs von Neil Young in Würzburg zu geben. So gründete sich, in Anlehnung an das berühmte Album „Rust Never Sleeps“ von Young & Crazy Horse, die
Eric Rust & The Never Sleeps Band, und es entstand dieses „Tribute to Neil“- Projekt. Nicht nur der Sound der Band ist dementsprechend, auch Eric’s Stil – den Gitarren Töne zu entlocken, wie auch sein Gesang und Mundharmonikaspiel, sucht sicher seinesgleichen. Im Konzert werden nur Stücke vom Altmeister spielt.
Sonntag, 02. November, 17.00 Uhr, Disharmonie
Daniel Helfrich – „Ich hab mir gerade noch gefehlt“
Original? Kopie? Wahrheit? Fake? Wenn Sie nicht mehr wissen, was hier gespielt wird, geschweige denn von wem, dann befinden Sie sich mitten im neuen Programm „Ich hab mir gerade noch gefehlt“ vom Meister des gehobenen Blödsinns Daniel Helfrich.
Täuschend echt parodiert er sich selbst und weckt sogar optisch den Eindruck, Daniel Helfrich zu sein.
Klingt komisch? Ist es auch! Da hat Daniel Helfrich wohl einen Klon gefrühstückt. In einem geschickten Verwechslungsspiel präsentiert Daniel Helfrich weitgehend bisher unveröffentlichte Perlen des Schaffens von Daniel Helfrich: Lieder über Pferdefrauen, Ungeduld, Fußballexperten, Künstliche Intelligenz und „Schlechterwisser“.
Geistreiches gesellschaftskritisches Klavierkabarett über Identität, der Suche nach sich selbst und den großen Fragen unserer Zeit: Steht man sich manchmal zu sehr selbst im Weg? Ist die Kopie besser als das Original und sind wir nicht alle ein bisschen Daniel?
Sich selbst virtuos am Klavier begleitend durchstreift „Everybodys Daniel“ in dieser lustigsten und einzigen Pseudo-Tribute-Show der Welt vielfältigste Musikstile. Urkomisch nimmt er aus vollem Scherzen nicht nur Imitatoren, Tribute Shows und unser aller Leben aufs Korn, sondern beweist vor allem, dass er eines kann: über sich selbst lachen.
Jubel, Double, Heiterkeit und eine niveauvolle skurrile Hommage an das Ich in jedem von uns… Ein musikalisch mitreißender Hitmix mit doppelter Lachgarantie, an dem jeder erkennen wird: „Ich hab mir gerade noch gefehlt“.
Freitag, 07. November, 19:30 Uhr, Disharmonie
Max Osswald „Freude“
Max Osswald ist einer der heißesten Newcomer der deutschen Comedyszene. Auch Michael
Mittermeier wurde bereits auf ihn aufmerksam und buchte ihn direkt als Vorprogramm für seine ausverkaufte Show im Circus Krone. In seinem ersten Programm „Freude“ erzählt Max vom Älterwerden, vom Uncool-Sein, seinem FSJ im Kindergarten, was München mit ihm gemacht hat, geht sowohl Kinderliedern als auch Popmusik und Deutschrap auf den Grund und pfeift für die Gleichberechtigung Männern hinterher. Max Osswald steht für eine neue Generation von Stand-up-Comedy in Deutschland: Kreativ und reflektiert! Er zeigt, dass man schwere Themen auch leicht und lustig verarbeiten kann und Gesellschaftskritik auch ohne den mahnenden Zeigefinger auskommt. Max hilft, die Dinge, auch wenn sie traurig sind, nicht nur mit einem weinenden, sondern auch mit einem lachenden Auge zu sehen. Wobei er eigentlich immer sagt: Wenn ein Auge lacht und eins weint, ist eins davon wahrscheinlich entzündet. Auf dem Weg zur abendfüllenden Solo-Show war Max bereits Finalist beim „NightWash Talent Award“ und „Quatsch Comedy Hot Shot“ und bekam den „Obernburger Mühlstein“ verliehen. Zusätzlich absolvierte er über 600 Auftritte bei Mixshows und Open Mic Nights in ganz Deutschland. Seit der Eröffnung von Michael Mittermeiers „Lucky Punch Comedy Club“ in München gehört Max zum festen Moderatoren-Team und führt wöchentlich durch den Dienstagabend. Außerdem lieferte er millionenfach geklickte Videos auf Instagram und TikTok, Auftritte im Fernsehen und Radio – und ein Buch! „Von hier betrachtet sieht das scheiße aus“ (dtv, 2022) heißt Osswalds Debütroman, der sich bereits in der 4. Auflage befindet und den Medien und Lesende gleichermaßen feiern. Hinter den Kulissen schreibt Osswald u.a. Storylines für „Dahoam is Dahoam“ (BR) oder Gags für „Extra 3“ (ARD/NDR).
Samstag, 08. November, 20.00 Uhr, Disharmonie
Poetry Slam #83 – Gastszene: Freiburg/Tübingen
Wenn es draußen kalt wird, heizen wir ein. Erstmals in SW Marie Lemor (Freiburg). Mit über einem Jahrzehnt Bühnenerfahrung und ungebrochener Leidenschaft steht fest: Marie ist mit Fug und Recht für die Bühne geboren worden. Als Slam-Poetin und Autorin verbindet sie lyrische Tiefe, Humor und Nachdenklichkeit zu fesselnden Darbietungen – mal pointiert, mal berührend. Als dreifache Freiburger Stadtmeisterin, Vize-BaWü-Landesmeisterin und zweifache Teilnehmerin der deutschsprachigen Meisterschaften hat sie bewiesen, dass sie nicht nur die Bühne liebt – sondern die Bühne auch sie. Gregor Biberacher hingegen ist ein Barde: reisender Poet, Sänger, Reimemacher, Liedermacher, Spaßmacher. Seine Bühnenperformances sind oft witzig, manchmal ernst; mal prosaisch, mal lyrisch; aber vor allem: immer voller Energie präsentiert! Seine Anfänge hatter er in Schweinfurt. Nun ist Gregor dort angekommen, wo er sein will – hauptberuflich auf der Bühne. Nach langer Zeit freuen wir uns auf Tonja Tubinski (Tübingen), die ihr Publikum authentischen und nahbaren berührt. Die Rhetorik- und Germanistikstudentin . Spoken Word ist für sie längst Beruf(ung) und malt mit ihren Texten Bilder für die Ohren.
Die Frankenszene vertreten die stets humorvollen Geschichten vom Vizemeister Bayern 2018 Oliver Walter (Spalt) und Yasmin Harms (Nürnberg), deren Texte leise und nachdenklich, aber immer direkt und pointiert das Publikum erobern. Leo Weindl reist aus Hamburg an, wo Leo eine Psychotherapie-Ausbildung macht und damit der poetry-slamerischen Heimat treu bleibt. Am Abend kann man auch Early-Bird-Tickets für die Saisongala im ev. Gemeindehaus erwerben!
Das LINE UP
- Gregor Biberacher (Freiburg)
- Marie Lemor (Freiburg) -Vize-Meisterin Ba-Wü
- Tonia Krupinksi (Tübingen)
- Oliver Walter (Spalt) – der ewige Vize
- Yasmin Harms (Nürnberg)
- Leo Weindl (Wü)
Sonntag, 09. November, 17 Uhr, Disharmonie
liTrio – Das Beste aus fünfzehn Jahren
liTrio, das sind eigentlich vier. Drei Autoren aus der Region und ein ausgezeichneter Musiker, der die Texte der Poeten musikalisch aufgreift.
So unterschiedlich die Autoren auch sind – der stimmgewaltig erzählende Romancier Hanns Peter Zwißler, die eindringliche Prosaistin Ulrike Schäfer und der ironisch-freche Lyriker Martin Heberlein –, seit fünfzehn Jahren gelingt es der Künstlergruppe, ein vielfältiges, in sich stimmiges und höchst kurzweiliges Programm auf die Bühne zu bringen.
Zum Bühnenjubiläum fügt Martin Heberlein als Moderator die besten Texte der letzten fünfzehn Jahre zu einem abwechslungsreichen und zugleich in sich geschlossenen literarisch-musikalischen Abend.
Komplettiert wird das Jubiläum durch den Jazz-Saxophonisten Anton Mangold.
Die Veranstaltung wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Dienstag, 11. November, 19 Uhr, Disharmonie
Tango Argentino – Werkstatt
Erkunde mit uns die Welt des Tangos; die Tangowerkstatt ist für alle gedacht, die gemeinsam üben, sich austauschen, verbessern oder einfach nur schnuppern wollen. Ein Treffpunkt der Tangoszene, für alle, ob Frauen, Männer oder Diverse, die sich mit Lust, Engagement, Freude und ihrer Leidenschaft dem Tango widmen.
Donnerstag, 13. November, 19:30 Uhr, Disharmonie
Wally und Ami Warning
Wer Wally und Ami Warning zusammen hört spürt schon nach wenigen Takten ein blindes Verstehen und eine tiefe gemeinsame musikalische Basis. Vater und Tochter ergänzen sich bei aller Unterschiedlichkeit absolut harmonisch und ihr vertrautes, unverkrampftes Zusammenspiel zieht Zuhörerinnen nahezu automatisch in Bann. Wally Warning ist auf Aruba geboren und hat sein Leben schon frühzeitig der Musik verschrieben. So ist im Laufe der Jahre ein ganz eigener Stil entstanden: ein multikulturelles Crossover, das sich in keine Schublade einordnen lässt. Anklänge von Reggae und Soul, Latin und Gospel – der Multiinstrumentalist und Sänger springt lässig zwischen verschiedenen Stilen, Sprachen und Klangkörpern hin und her. Unverwechselbar „Wally“ ist die karibische Leichtigkeit, mit der er von der Kraft der Liebe erzählt. Seine Ausstrahlung und Präsenz auf der Bühne wird im Zusammenspiel mit seiner Tochter Ami noch verstärkt. Ami Warning feiert seit einiger Zeit als Solo-Künstlerin große Erfolge. Im März 2022 gewann sie den Deutschen Musikautorinnenpreis der GEMA als beste Nachwuchsmusikerin. Ihr sanfter, tiefer, ganz
besonderer Gesang ist geprägt von Soul – Beats und Flow sind hingegen von Hip Hop inspiriert. Ihre authentischen, ehrlichen Texte zeugen von Erdung und Neugier.
Gemeinsam experimentieren Ami und Wally virtuos mit Rhythmen, Stimmen und Instrumenten. Ihr Zusammenspiel wirkt nie inszeniert, sie schwingen ganz natürlich zusammen – so dass sich ihre positive Energie fast automatisch auf die Zuhörer*innen überträgt.
Freitag, 14. November &
Samstag 15. November, 19.30 Uhr, Disharmonie (Ausverkauft)
TBC Totales Bamberger Cabaret – WOMERSCHOMADASIN
WOMERSCHOMA… was, bitte?! Kann man das googeln? Brauchtmergarned! Viel wichtiger ist es, da zu sein, wo TBC ist! Denn nur bei TBC kriegt man den unschlagbaren Mix aus scharfzüngigen Seitenhieben, präzisen Pointen und auf die Spitze getriebener Realitätsverzerrung. Egal ob Weltpolitik oder Lokalposse – sind die drei Herren erstmal ordentlich in Schwung gekommen, lassen sie wirklich nichts und niemanden ungeschoren davonkommen. Schon gar nicht die Gäste in der ersten Reihe…
WOMERSCHOMAWARN – seit vier Jahrzehnten macht die fränkisch-preußische Scherzfusion nun schon die Kleinkunstbühnen, Theater und Mehrzweckhallen unsicher und wirft mit Ironie, Satire, Unsinn und Wortklaubereien um sich, bis auch dem letzten Franken im Saal die Mundwinkel zucken.
WOMERSCHOMADABEISIN – so ausdauernd wie TBC ist sonst nur der lästige Nachbar, der eigentlich bloß einen Schraubenzieher ausleihen wollte und dann stundenlang auf dem Sofa hocken bleibt. Beide hinterlassen Eindruck – aber nur an einen erinnert man sich gerne.
WOMERSCHOMADASIN – zu hintergründig für Comedy, zu lustig fürs Kabarett lässt sich das Trio seit jeher in keine Schublade stecken. Und das hat es auch gar nicht nötig, denn die Scherze, Sketche und Songs setzen sich in den Hirnen der Zuschauer so gnadenlos fest wie das Foodblogging von Söder, das Geblubber von Trump, oder die Schlager von Helene Fischer – aber halt in lustig. Kein Wunder, dass es landauf, landab heißt: „TBC? Woseschomadasin, müssmerallehie!“
Sonntag, 16. November, 17.00 Uhr, Disharmonie
GALA der Schweinfurter Autorengruppe SAG
AUGENBLICK
Eine literarisch-musikalische Revue zum Wesen des Augenblicks
Seit 1995 – also seit 30 Jahren – reden und schreiben die Autorinnen und Autoren der Schweinfurter Autorengruppe SAG. Auch im Jahr 2025 zeigt sie, dass Literatur in Schweinfurt ein starkes Leben hat. Ihre Poesie umkreist dieses Mal den unvergesslichen, großen, glücklichen, erhebenden, ergreifenden, kurzen, flüchtigen, gefährlichen, entscheidenden Augenblick im Leben eines Menschen. Wie Tucholsky fragen die Autorinnen und Autoren: „Vorbei, verweht, nie wieder“?
Für die literarisch-musikalische Revue haben sie Lyrik, Prosa und Textperformance geschrieben und arrangiert.
Ganz eigene musikalische Akzente setzt Hans-Joachim Richl, Pianist, Sänger und Komponist aus Würzburg, und vernetzt sie mit der literarischen Poesie.
Aus der SAG werden lesen: Renate Eckert, Joachim Engel, Almut Heusinger-Zuber, Peter Hub, Linde Unrein und Hanns Peter Zwißler. Auch Überraschungsgäste aus der literarischen Szene werden dabei sein.
Johanna Bonengel zieht den roten Faden von Augenblick zu Augenblick.
Mittwoch, 19. November, 19.30 Uhr, Disharmonie
Faquelage – Boundless Blend of Music
Faquelage [faklaʒ] – dieses französische Kunstwort erdachte sich das Leipziger Trio, um in kleiner Besetzung große Melodien zu spielen. Angefangen hat alles mit bekannten und weniger bekannten Titeln aus der Filmmusik. Inzwischen reisen die drei jungen Musizierenden auch in ihren Eigenkompositionen in fantastische Welten und Traumlandschaften und gestalten diese durch spontane Improvisationen nach Lust und Laune
Donnerstag, 20. November, 19:30 Uhr, Disharmonie
Stefan Danziger “Dann isset halt so”
Manchmal ändern sich die Dinge im Leben so, dass man feststellen muss, dass man selbst gar nicht so wichtig ist.
Und das ist für Stefan Danziger ein befreiendes Gefühl. Er nimmt sich und seine
Bedeutungslosigkeit auf die Schippe.
Angefangen bei ganz persönlichen, alltäglichen Dingen bis hin zu weltgeschichtlichen
Ereignissen, die vielleicht nur durch Scheitern möglich wurden. Stefan Danziger zeigt auf,
dass Misslungenes allemal witzig ist.
Freitag, 21. November, 19:30 Uhr, Disharmonie
Ludwig II – Der bayerische Patient
Posthum treffen Seine Majestät König Ludwig II und Nervenarzt Dr. Bernhard von Gudden aufeinander. Da sind Emotionen voller Leidenschaft vorprogrammiert! Gudden, der das Gutachten, das seinerzeit zur Entmündigung des Königs führte, anfertigte, sieht sich anfangs den massiven Vorwürfen Ludwigs II ausgesetzt. Er hätte eine Ferndiagnose gestellt, wäre seinem Berufsstand unwürdig und letztendlich mitschuldig am tragischen Tod des Monarchen.
Doch Gudden verteidigt sich, die beiden kommen sich im Gespräch näher und siehe da: Sie haben scheinbar mehr Gemeinsamkeiten als anfänglich gedacht, nicht zuletzt den kalten Tod im See.Interessante Perspektiven kommen ans Licht, nicht nur Ludwig fühlt sich unverstanden, auch Dr. Gudden vermisst die ihm seiner Meinung nach zustehende Anerkennung. Schließlich war er medizinisch seiner Zeit weit voraus, wie auch der König, der am liebsten mit einem Fluggerät über den Alpsee geflogen wäre! Was aber von dem engagierten Mediziner im Gedächtnis bleibt ist die Königskatastrophe.
In dem Zweipersonenstück werden intensiv und ernsthaft recherchierte historische Fakten auf eine humoristische Art und Weise eingeflochten in eine fiktive Bühnenhandlung, bei der so manche Wendung für Überraschung sorgt, nicht zuletzt landet phasenweise sogar Dr. Gudden selbst auf der Therapiecouch.
Können die beiden am Ende vielleicht sogar die Todesumstände ein für allemal aufklären? Sie waren ja schließlich live dabei!
Besetzung:
Ludwig II: Sebastian Schlagenhaufer Dr. Bernhard von Gudden: Ramon Bessel
Autor: Sebastian Schlagenhaufer
Dienstag, 25. November, 19.30 Uhr, Disharmonie
JAM – Jazz am Main Session
Hier treffen sich die Schweinfurter Jazz-Hörer und die Jazz-Musiker. Dabei wird in lockerer Atmosphäre gespielt und auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.
Eintritt frei
Mittwoch, 26. November, 19.30 Uhr, Disharmonie
Comedy Lounge
mit Christoph Maul, Thomas Kupferschmidt, Phil Stadelmann und Oliver Walter
Das Erfolgskonzept der Comedy Lounge geht weiter. Jeden Monat freut sich Moderator Christoph Maul auf eine abwechslungsreiche und hochklassige Auswahl an Gästen. Wie immer treffen Newcomer auf etablierte Größen. Profis, die die Highlights aus ihren Programmen spielen oder auch einmal neues Material vor Publikum testen. Aber auch neue Künstler, die ihre ersten Schritte gehen. Jede Comedy Lounge ist anders, aber garantiert immer überraschend, etwas verrückt aber garantiert höchst unterhaltsam und voller Spaß und guter Laune.
Donnerstag, 27. November, 19.30 Uhr, Disharmonie
BLUFF – Jazz
BLUFF IST EIN TEIL UNSERER ZUKUNFT, SCHON JETZT – meinte niemand Geringeres als Nils Landgren vor etwa drei Jahren. Damals hatte das junge Quartett mit Ankerplatz Hamburg bereits prominent in seiner norddeutschen Umgebung auf sich aufmerksam gemacht. Mit eigenen Kompositionen und starker Prägung durch Vorbilder auf der anderen Seite des Atlantiks hatte sich BLUFF einen “signature sound” geschmiedet und dies mit einer beachtlichen dynamischen Bandbreite – von Rubatoballaden à la Keith Jarrett bis zu Immanuel Wilkins-artigen Wuchtstücken sowie allen Nuancen dazwischen. Die vier Musiker verstehen sich blind und spielen im Wortsinne miteinander, fordern sich gegenseitig heraus, fangen einander auf und strahlen dadurch eine Spielfreude aus, die sich aufs Publikum überträgt.
In sechs Jahren Bandgeschichte war BLUFF bereits mehrmals bundesweit auf Tour, mit Höhepunkten bei den renommierten ELBJAZZ- und JazzBaltica-Festivals. Dazu kommen erste Ausflüge nach Österreich und in die Schweiz. Nach der Veröffentlichung seines Debütalbums Sleight of Hand bei BERTHOLD records Anfang 2023 schlägt das Quartett, inzwischen mit einem Fuß in Berlin, nun eine neue Seite auf. Die neuen Kompositionen sind melodisch und konturiert, setzen musikalische Landschaften auf, auf denen sich die Band wie auf Skiern bewegt. So entstehen in den improvisatorischen Momenten ganz neue Wege und Windungen.
Eine tolle Band, die irgendwo zwischen wirklich abstrakten Melodie- und Harmonieführungen trotzdem einen absoluten Pop-Appeal hat und einfach wahnsinnig gut klingt. – LAMBERT
Besetzung:
Christian Höhn tp
Tim Scherer p
Lucas Kolbe b
Samstag, 29. November, 20.30 Uhr, Disharmonie
Let’s Dance
Freier Tanz für Alle
Abtanzen bei Rock|Pop|Funk|Soul|Punk|Rap|Disko|und mehr
mit DJ clabaudrio
Sonntag, 30. November, 15.00 Uhr, Disharmonie
Die Bubbels – Schöne Weihnachtszeit
Musiktheater für Kinder
Die Bubbels erfreuen sich am ersten Schnee und stellen fest: Weihnachten ist nicht mehr weit. Da wird es höchste Zeit, sich ein Weihnachtsgeschenk zu überlegen. Aber der Bubbelmaus will einfach keine passende Geschenkidee für den Bubbelbär einfallen. Zum Glück kommt der Lebkuchenmann vorbei und bringt eine große Überraschung mit. Endlich ist alles bereit und die Bubbels proben gleich mal für die große Bescherung.
Eine fröhlich-besinnliche Einstimmung auf das Weihnachtsfest!
Foto Copyright
Bluff: © Anton Deyß
Daniel Helfrich: © Vincent Stefan
Die Bubbels: © Petra und Markus Wengler
Eric Rust: © Eric Udo Zschiesche
Faquelage: © Arne Herrmann
Ludwig II: © Stefan Rossmann
SAG: © Werner Bonengel
Stefan Danziger: © Frank Eidel
TBC: © Nico Manger









