BAD KÖNIGSHOFEN – Es scheint in der Tat eine wesentlich entspanntere Saison zu werden für den TSV Bad Königshofen II in der Tischtennis-Regionalliga Süd als die vergangene. Nach der man sogar abgestiegen wäre, hätte nicht ein Aufstiegsberechtigter zurückgezogen.
Woran es liegt? Nicht an Neuzugängen, es ist die selbe Besetzung. Aber die zwei „Oldies“ haben ihre Qualitäten behalten und die Jugendlichen sich sichtbar weiterentwickelt. Ihr erstes Heimspiel gegen den Aufsteiger TV Etwashausen im Shakehands-Center, der ehemaligen Irena-Sendler-Halle, fand nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil zeitgleich die Erste im Pokal in der Arena gegen Düsseldorf spielte.
„Wir haben 9:1 gewonnen gegen die vermeintlich schwächste Mannschaft der Liga“, räumte Kapitän Hermann Mühlbach ein. Er bestätigte aber zugleich seiner Truppe eine so feine Leistung, die es wert wäre, von ein paar mehr Zuschauern beim nächsten Heimauftritt, „sogar mit einer kleinen Cafeteria“, durch ihren Besuch belohnt zu werden und nicht nur von 27: Am Samstag (27.09.) um 14 Uhr gegen den FC Bayern München und um 18 Uhr gegen die SpVgg Thalkirchen.
„So überlegen, wie es das 9:1 ausdrückt, waren wir aber nicht wirklich“, bemerkte er. Von den vier Fünf-Satz-Spielen haben wir vier gewonnen. Es hätte also auch knapper ausgehen können.“
Nach den Doppeln (1:1) sah es auch noch gar nicht so deutlich aus, stand es 1:1. Im vorderen Paarkreuz brachten Mühlbach und der nur im Einzel eingesetzte Oleksi Naplokov ihr Team gegen die Spitzenspieler aus dem Kitzinger Stadtteil, den Polen Kamil Michalik und den Jugend-Auswahlspieler Linus Dreykorn, mit 3:1 in Führung. Was Sicherheit und Verpflichtung zugleich für alle im weiteren Spielverlauf mit sich brachte. Der alle letzten Endes gerecht wurden. Der 15-jährige TSV-Vierer Kazuto Itagaki blieb sogar ohne Satzverlust, der 14-jährige Vova Nevizhyn holte 6:1 Sätze.
Punkte für den TSV: Mühlbach/Nevizhyn (1), Mühlbach (2), Naplokov (2), Nevizhyn (2), Itagaki (2)

