GRENZAU / BAD KÖNIGSHOFEN – Mutmaßlich wird´s wirklich eine schwere Saison für den TSV Bad Königshofen in der Tischtennis-Bundesliga. Nach dem Umbruch im Team ging die erste Partie auswärts verloren. Ausgerechnet ein Ex-Grabfelder hatte daran seinen Anteil.
Martin Allegro (auf dem Bild im TSV-Trikot, Foto: Rudi Dümpert), der wohl auch deshalb nach Grenzau gewechselt war, um endlich nicht nur im Doppel zum Einsatz zu kommen, verlor zwar den ersten Satz gegen Daniel Habesohn. Doch die nächsten drei gewan der Belgier gegen sein Ex-Team und dessen neuen Österreicher. Mit 11:8 zwei Mal knapp, dann mit 11:1 deutlich.
Das war der Ausgleich von Grenzau nach dem Rückstand zuvor, weil mit André Bertelsmeier der zweite Zugang von Bad Königshofen zwar den ersten Satz gegen Luka Mladenovic verlor, die folgenden drei aber gewann. Auch hier den vierten mit 11:4 deutlich.
Einzel drei aber ging wieder an Grenzau, weil sich Bastian Steger in einem dramatischen Duell eine 2:0-Satzführung noch nehmen ließ und dabei den vierten mit 21:23 (!) gegen Samuel Walker verlor. Da war mehr drin. Ebenso für Habesohn gegen Macej Kubik: 3:1 hieß es am Ende in diesem Aufeinandertreffen und auch im gesamten.
Das Doppel musste nicht mehr an die Platte. Bastian Steger und der im Einzel nicht berücksichtigte Filip Zeljko hätten es freilich mit Samuel Walker und Martin Allegro zu tun bekommen – und Letzterer verliert an sich im Doppel so gut wie nie…
Match zwei wird für Bad Königshofen nicht leichter: Kommenden Samstag, 6.9., 15 Uhr, geht es in der Shakehandsarena gegen den 1. FC Saarbrücken um dessen Superstar Zhendong Fan. Der Chinese gilt als der beste Tischtennis-Spieler der Welt. Sein Gastspiel wird für eine ausverkaufte Halle sorgen.

