MAINASCHAFF IM LANDKREIS ASCHAFFENBURG – Die Unfallflucht eines 38-Jährigen konnte durch gleich zwei entscheidende Hinweise geklärt werden. Neben einem aufmerksamen Mitteiler wurde dem Mann seine Versicherungskarte an der Unfallstelle zum Verhängnis. Der Grund für sein Verhalten stellte sich schnell heraus.
Verkehrsunfall in Robert-Koch-Straße
Der zunächst unbekannte Motorradfahrer war am Montag, gegen 22:40 Uhr, unterwegs und touchierte einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw und stürzte in der Folge. Ein Anwohner wurde auf den Unfall aufmerksam und wollte dem Mann zu Hilfe kommen. Dieser ignorierte den Ersthelfer jedoch, stellte sein Motorrad wieder auf und fuhr weiter.
An der Unfallstelle ließ der Mann jedoch unbewusst seine Versicherungskarte und sein Handy zurück. Zudem konnte der Zeuge sich das Kennzeichen des Motorrads merken.
38-Jähriger zu Hause angetroffen
Eine Streife der Aschaffenburger Polizei konnte den Mann schließlich an seiner naheliegenden Wohnadresse antreffen. Der Grund für seine Unfallflucht war schnell klar- der 38-Jährige war erheblich alkoholisiert und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Zudem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Der Mann verweigerte einen Atemalkoholtest und musste in der Folge eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Gegen ihn wird nun wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Weiterhin gezielte Verkehrskontrollen in ganz Unterfranken
Das Polizeipräsidium Unterfranken wird im Jahr 2025 die Fahrtüchtigkeit noch stärker in den Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit stellen. Somit können sich die Verkehrsteilnehmer auf weiterhin zunehmende Verkehrskontrollen auf unterfränkischen Straßen einstellen. Ziel ist es dabei, rücksichtslose Fahrer, die sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzen und damit das Leben oder die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden, aus dem Verkehr zu ziehen.

