BAYERN – Das gab´s noch nie: Keiner der 22 Kreissieger überstand diesmal die erste Runde im BFV-Pokal. Wenn am Donnerstag um 10.30 Uhr Runde zwei ausgelost wird, sind ausnahmslos höherklassige Vereine im Topf.
Am Dienstag sorgte der Auftritt der Münchner Löwen im fränkischen Reichmannsdorf bei Schlüsselfeld mit 2700 Zuschauern für die größte Kulisse. Der TSV 1860 gewann auch mit der zweiten Garnitir locker mit 6:0. Kapitän Patrick Hobsch traf doppelt. Dabei war auch der Ex-Schnüdel Philipp Maier.
Tristesse hingegen beispielsweise in Lohr, wo nur 150 Fans den TSV mit 0:3 gegen den TuS Aschaffenburg-Leider verlieren sehen wollten. Landesligist DJK Hain schaffte im Elfmeterschießen die einzige Überraschung mit dem 5:4-Sieg über Bayernligist ATSV Erlangen.
32 verbliebene Teams dürften somit zunächst in vier regionalen Gruppen in die Töpfe kommen. Die nordwestfränkische Acht könnte, sollte, dürfte aus folgenden Mannschaften bestehen:
- FC Schweinfurt 05, Würzburger Kickers, TSV Aubstadt, TuS Aschaffenburg-Leider, DJK Hain, Viktoria Aschaffenburg, Eintracht Bamberg und FC Coburg.
Die zweite Nordostmitte Gruppe könnte beinhalten:
Spvgg Bayreuth, Spvgg Ansbach, TSV Kornburg, DJK Vilzing, TSV Neudrossenfeld, SV Schwandorf-Ettmansdorf, Jahn Regensburg und Spvgg Hankofen-Hailing.
Bleiben übrig: Spvgg Landshut, SB Chiemgau Traunstein, TSV Jetzendorf, TSV Aindling, Wacker Burghausen, Schwaben Augsburg, FC Pipinsried, FC Memmingen, TSV Buchbach, 1860 München, FC Ingolstadt, Spvgg Unterhaching, FV Illertissen, FC Schwaig, SV Erlbach, TSV Landsberg.
Die Schweinfurter Schnüdel werden als Drittligist auf alle Fälle auswärts antreten. An Bamberg haben sie schlechte Erinnerungen. Das Los Aubstadt gab´s die letzten Jahre öfters. Unser Bild zeigt das Duell in Runde zwei in der letzten Saison im Sachs-Stadion mit Maximilian Stahl und Devin Angleberger. Diesmal würde auf alle Fälle in der NGN-Arena gespielt werden.

