NÜRNBERG / SCHWEINFURT – Das Wochenende startete aus Sicht der Schnüdel schon gut. Auch wenn der FC Bayern München 2 gleich mit 6:0 gegen Eintracht Bamberg gewann, so bedeutete das 2:2 der Bayreuther gegen den FC Augsburg 2, dass die Oberfranken, die nun nach Illertissen müssen, auf gerade mal acht Punkte dem FC 05 nahe rückten.
Und der hatte am Samstag dann in seinem bereits sechstletzten Saisonauftritt am Valznerweiher. Wo 40 Minuten lang nicht so richtig viel passierte. Ehe es klingelte. An der Aufstiegstüre der überraschend mit Patrick Hofmann in der Startformation spielenden Schweinfurter, für die Kristian Böhnlein nach einem Einwurf mit einem Schuss aus der Drehung traf – 0:1.
Und noch vor der Pause setzte sich der Aufstiegszug so richtig in Bewegung: Sebastian Müller erhöhte, eiskalt auf Vorlage von Böhnlein, ehe Schiedsrichter Sebastian Dinger erst einmal genug hatte und beide Mannschaften in die Kabine schickte. Und den FC 05 vielleicht zum kurzzeitigen Träumen von der 3. Liga.
Vor den offiziell 430 Zuschauern brachten die Gäste das Match danach relativ souverän über die Zeit. Und mehr noch als das: Mike Dellingers Kopfball sorgte auf Flanke von Müller rund 20 Minuten vor dem Ende schon für die Entscheidung nach einer fürwahr recht meisterlichen Leistung der Schnüdel. Auch wenn nach gleich vier Wechseln Jakov Suver der Ehrentreffer für die Nürnberger gelang und in der 94. Minute sogar noch das 2:3.
Die Würzburger Kickers empfingen zuhause den abstiegsbedrohten Aufsteiger aus Hankofen und gewannen souverän mit 5:1. Parallel kam der TSV Aubstadt in Vilzing mit Neu-Trainer Josef Francic beim 1:0-Sieg durch auchgerechnet das Freistoßtor des eingewechselten und so lange verletzten Ingo Feser zu einem wichtigen Sieg.
Weiter geht´s am Gründonnerstag abends mit dem lange schon ersehnten Heimspiel der Schnüdel gegen den FC Bayern München 2 vor sicherlich riesengroßer Kulisse. Aus den 13 (!) Punkten Vorsprung auf den Gegner könnten dann 16 werden – es wäre gleichbedeutend mit dem Aus des Titelfavoriten in Sachen Meisterschaft und Aufstieg.
FC Schweinfurt 1905: Lukas Schneller – Devin Angleberger, Thomas Meißner, Patrick Hofmann (ab 78. Martin Thomann), Michael Dellinger (ab 78. Markus Einsiedler), Kristian Böhnlein, Kevin Fery (ab 78. Fabio Bozesan), Luca Trslic, Nils Benedikt Piwernetz (ab 90. Kevin Frisorger), Lauris Bausenwein (ab 78. Nick Doktorczyk), Sebastian Müller; Trainer: Victor Kleinhenz


