Vielfalt der Geschmäcker nach dem gemeinsamen Gottesdienst: 13 Dörfer des Pastoralen Raumes Mainbogen feierten gemeinsam

Vielfalt der Geschmäcker nach dem gemeinsamen Gottesdienst: 13 Dörfer des Pastoralen Raumes Mainbogen feierten gemeinsam

GRAFENRHEINFELD – Immer größer werden die kirchlichen Gebilde, die durch die Zusammenlegung der einzelnen Pfarreien entstehen. Waren es zunächst die Pfarreiengemeinschaften, so sind es jetzt die pastoralen Räume, einer davon der pastorale Raum Schweinfurter Mainbogen mit 13 Mitgliedsorten, in denen knapp 16.000 Katholiken leben.

Dazu gehören die Pfarreiengemeinschaften (PG) „ Zu den Frankenaposteln im Maintal“ mit den Gemeindeorten Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld und Garstadt, die PG „Sankt Christophorus im Mainbogen“ mit den Gemeindeorten Gochsheim, Grettstadt, Obereuerheim, Untereuerheim, Schwebheim, Sennfeld und Weyer, und die PG „Heidenfeld, Hirschfeld und Röthlein“.

Und wenn man so viele Gläubige zusammenbindet, dann muss man dafür Sorge tragen, dass sie sich in dem neuen Gebilde wiederfinden. Das ist nicht immer leicht, denn jede Pfarrei ist ein gewachsenes Gebilde mit Eigenheiten und einer wertvollen Historie. Deshalb luden die Verantwortlichen alle 13 Dörfer zu einer gemeinsamen Feier ein. Diese begann mit einem festlichen Gottesdienst in der Grafenrheinfelder Kirche Kreuzauffindung.

Selten darf man ein so gut gefülltes Gotteshaus in jüngerer Zeit erleben. Am Ende lud Moderator Pfarrer Gregor Mühleck alle Gläubigen auf den Kirchplatz ein, wo die 13 Pfarrgemeinderatsgremien die „Vielfalt der Geschmäcker“ vorbereitet hatten und zu Speisen und Getränken einluden. Es gab Süßes und Herzhaftes, wunderschön Dekoriertes und liebevoll Gestaltetes, Tee, Wein, Likör und vieles mehr.

Die Orte nutzten auch die Gelegenheit sich, ihre Kirche und ihre Gremien bekannt zu machen. Trotz der Größe des Kirchenvorplatzes musste man schauen, um ein Plätzchen zu ergattern und trotz der gewaltigen Mengen an Speisen und Getränken leerten sich die Teller, Flaschen und Becher im Laufe der Zeit.

Nicole Hepp-Schmat, die den Tag als Laienvertreterin im Pastoralen Raum initiiert hatte, durfte ebenso zufrieden sein wie die beteiligten Geistlichen, Pfarrgemeinderäte und –rätinnen. „Verschieden und doch eins“ war das Motto und wenn man die wuselnde Menschenmenge sich unterhaltend, miteinander lachend und schmausend beobachtete, hatte man ein gutes Gefühl.

Auf den Fotos:

Das Treffen begann mit dem gemeinsamen Gottesdienst, in dem auch in der Predigt der Grundgedanke des Treffens angesprochen wurde.

Die 13 Pfarreien hatten Besonderheiten ihrer Dörfer vorbereitet, mal süß……mal deftig… mal alkoholisch… mal kräutergesund.

Text/Fotos: Ruth Volz

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