RIMPAR, REICHENBERG UND BERGTHEIM IM LANDKREIS WÜRZBURG – Unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern hat in der Silvesternacht zu mehreren kleineren Bränden geführt. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von möglichen Zeugen.
Gegen 23:30 Uhr war über die Integrierte Leitstelle Würzburg ein brennender Kleidercontainer in der Alfons-Arnold-Straße Ecke Julius-Echter-Straße in Rimpar mitgeteilt worden. Erste Ermittlungen vor Ort ergaben, dass ein Unbekannter offenbar einen Brandsatz, bestehend aus Böllern und anderen Gegenständen, in den Container eingeworfen hatte. Die Freiwillige Feuerwehr Rimpar hatte den dadurch entstehenden Brand schnell abgelöscht. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 800 Euro geschätzt. Dem Täter gelang es, unerkannt zu entkommen.
Gegen 00:25 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Brand in der Bahnhofstraße in Reichenberg gerufen. Dort war es zu einem Schmorbrand am Dach eines Friseursalons gekommen, mutmaßlich verursacht durch eine Silvesterrakete. Auch in diesem Fall hatte die Feuerwehr den Brand schnell im Griff. Die Schadenshöhe dürfte sich auf etwa 7.500 Euro belaufen. Der Verursacher des Brandes ist ebenfalls noch unbekannt.
Ein Schaden von rund 3.000 Euro entstand dann noch bei einem Feuer in der Wolfskeelstraße in Bergtheim. Hier hatte ein Unbekannter offenbar eine abgebrannte, aber noch nicht vollständig abgekühlte Feuerwerksbatterie in eine Papiermülltonne eingeworfen, wodurch zwei davon in Brand gerieten. Durch die daraus resultierende Hitze- und Rußentwicklung wurde auch die Fassade eines angrenzenden Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Bergtheim gelöscht.
Wer möglicherweise Hinweise zu den jeweiligen Verursachern geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1630 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Land zu melden.
Feuerwerksrakete auf Irrwegen
MARKTBREIT – Zwei Leichtverletzte waren das Ergebnis einer unkontrolliert fliegenden Feuerwerksrakete in Marktbreit. Nach ersten Ermittlungen flog die Rakete zunächst wie vorgesehen mehrere Meter gen Himmel, bevor sie dann plötzlich wieder nach Unten stürzte und in einer Personengruppe explodierte. Dabei wurden zwei Personen durch die Funken leicht an den Beinen verletzt.
Feuerstelle auf Straße
KARLBURG BEI KARLSTADT – Eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Regelungen zur Verhütung von Bränden erwartet nach der Silvesternacht eine Gruppe von jungen Männern.
Gegen 1 Uhr wurde der Polizei ein Feuer auf der Fahrbahn in der Burgstraße im Karlstadter Ortsteil Karlburg gemeldet. Eine Gruppe aus acht Männern um die dreißig Jahre hatte dort die Reste ihres Silvesterfeuerwerks verbrannt, dies in unmittelbarer Nähe zu einem Holzlager und ohne Löschmittel vorzuhalten. Ob durch die thermische Einwirkung ein Schaden am Straßenbelag entstanden ist muss noch abgeklärt werden.

