GEMÜNDEN AM MAIN – Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn meldete am Freitag, 23. Oktober gegen 15:00 Uhr einen Schwan im Gleisbereich der ICE-Strecke auf der Mainbrücke in Gemünden am Main.
Die alarmierte Streife der Bundespolizei fand zwischen den beiden Gleisen einen offenbar verletzten Schwan. Die Einsatzkräfte fingen den Schwan ein und brachten ihn aus dem Gefahrenbereich. Die Bahnstrecke blieb für rund 40 Minuten gesperrt.
Anschließend übergaben sie das Tier an eine ehrenamtliche Helferin eines Wildtierschutzvereins im Landkreis Main-Spessart. Diese brachte den Schwan zur Untersuchung in eine Tierklinik.
Dort gab es Entwarnung: Der Schwan hatte Glück im Unglück. Er erlitt lediglich ein kleines Loch in der Leistengegend sowie eine oberflächliche Verletzung am Fuß. Knochenbrüche wurden nicht festgestellt. Derzeit wird das Tier auf einer Pflegestelle des Wildtierschutzvereins versorgt und aufgepäppelt.
Nach der Rettung des Tieres und der Freigabe des Gleisbereichs konnte die Strecke nach etwa 40 Minuten wieder befahren werden.
Hinweis der Bundespolizei: Das Betreten von Gleisanlagen ist lebensgefährlich und verboten. Wer ein Tier im Gleisbereich entdeckt, sollte keinesfalls selbst versuchen, es zu retten, sondern umgehend den Notruf wählen.



