ABTSWIND – 16 von 17 Partien der ersten Saisonhälfte haben die 18 Teams der Fußball-Landesliga Nordwest inzwischen absolviert. Als Mannschaft Nummer 17 versucht sich eines der beiden Überraschungs-„E“-Teams am finalen Spieltag der Hinrunde, die weiße Weste des Tabellenführers vielleicht doch noch zu beflecken.
Auch die eigentlich zu erwartend schwere Hürde in Frammersbach nahm der TSV Abtswind recht locker, siegte durch Tore von Yasir Aldijawi und Vincent Held relativ souverän mit 2:0. Mit 63 zu 10 Toren und optimalen 48 Punkten sind die Kräuterdörf´ler längst Herbst- und Wintermeister.
Doch naht nun doch noch ein Ausrutscher? Der TSV Eisingen reist am Samstag als guter Fünfter an, hat die letzten sechs Spiele nicht mehr verloren und bereits in Ebersdorf ein Remis ergattert. Beim aktuellen Zweiten und Hauptverfolger der Abtswinder, wenn man das denn so nennen kann.
Sylvia Ebersdorf führt ein Triot starker Aufsteiger an, die anders als der bereits abgeschlagene Aufsteiger TuS Röllbach (verlor jüngst mit 0:4 bei den Freien Turnern Schweinfurt) durchaus überraschen. Die Spvgg Hösbach-Bahnhof hat trotz Niederlage in Mönchröden als Sechster zwei Zähler mehr als der TSV Aubstadt 2, der gut drauf ist, was das 4:2 in Haibach beweist. Constantin Kleuker traf dabei doppelt.
Die Rote Laterne der Formtabelle teilt sich mit Röllbach der umgruppierte TSV Burgebrach trotz 1:1 gegen die DJK Schwebenried. Im wahren Tableau belegt der 1. FC Bad Kissingen den zweiten Abstiegsplatz – kein Wunder nach einem 0:2 gegen Aschaffenburg zuhause.
Das Programm kommendes Wochenende:
Samstag, 24.10.2026
14:00 Uhr
TSV Karlburg – FT Schweinfurt
15:00 Uhr
TuS Röllbach – TSV Burgebrach
TSV Abtswind – TSV Eisingen
Sonntag, 25.10.2026
13:00 Uhr
Vatan Spor Aschaffenburg – TSV Mönchröden
14:00 Uhr
TuS Leider – FC Coburg
15:00 Uhr
DJK Schwebenried – Alemannia Haibach
TSV Aubstadt 2 – TuS Frammersbach
DJK Hain – 1. FC Bad Kissingen
SpVgg Hösbach-Bahnhof – SC Sylvia Ebersdorf
Übrigens: In 2026 müssen die Abtswinder auch noch zuhause gegen Bad Kissingen, Hösbach-Bahnhof und Hain ran, zudem auswärts in Mönchröden und bei Vatan Spor Aschaffenburg. So richtig klingt das alles nicht nach Stolpersteinen…
Nach 22 der 34 Partien insgesamt müsste aber der Vorsprung schon 36 Punkte betragen, um die Meisterschaft schon vor Weihnachten zu feiern. Derzeit sind es 16, also ist das noch nicht mal theoretisch möglich. Aber 2027 und dann vor den Münchner Bayern – das scheint allemal denkbar.
Der regionale und lokale Fußball wird präsentiert von Sport König aus Werneck im Landkreis Schweinfurt.


