Flutlicht im Grabfeld: Bei neun Kilometer Distanz brannte es zwar zwei Mal, Grund zum Jubel für die Fans gab´s aber nicht

Flutlicht im Grabfeld: Bei neun Kilometer Distanz brannte es zwar zwei Mal, Grund zum Jubel für die Fans gab´s aber nicht
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

AUBSTADT / GROSSBARDORF – Das gab´s ja auch noch nie: Am Freitagabend absolvierten mit den beiden TSV´s aus Aubstadt und Großbardorf die beiden Nachbarn im Grabfeld parallel Partien unter Flutlicht. Fans der Hausherren hatten an beiden Orten nicht ein Mal Grund zum Jubeln…

In der NGN-Arena sahen fast 1000 Zuschauer den FC Bayern München 2 kurz vor der Pause durch Noah Codjo-Evora erstmals treffen und in der Nachpielzeit dann durch Tim Andreas Binder alles klar machen. Das 0:2 war für Aubstadt die dritte Niederlage in Folge, die fünfte in den letzten sechs Partien. Selbstvertrauen für das Pokalspiel am Dienstag zuhause gegen Drittligist Würzburger Kickers holt man sich so natürlich nicht. Samstag in einer Woche geht´s in der Liga zum FC Augsburg 2.

Regionalliga-Aufstiegsanwärter FC Eintracht Bamberg profitierte im Westphalenstadion Luftlinie keine neun Kilometer entfernt von der frühen Roten Karte für den Großbardorfer Simon Götz, die zu einer Überzahl und zum Elfmeter mit dem 0:1 führte. Schütze Paul Kraußold traf Mitte der zweiten Halbzeit auch zum 0:2, Marco Schmitt machte gleich danach mit dem 0:3 den Deckel drauf vor den nur 150 Zuschauern. Aber was soll man auch erwarten, wenn parallel der Nachbar gegen Bayern München spielt…?

In der Tabelle sind´s nun bei aktuell Platz 13 mit zehn Punkten aus elf Partien nach einem Drittel der Saison Zittereinheiten für die Großbardorfer im hinteren Mittelfeld. Samstag in einer Woche auswärts in Stadeln besteht die nächste Chance auf Saisonsieg vier.

Eine Etage tiefer in der Landesliga Nordwest hielt sich der TSV Abtswind auch bei Bayernliga-Absteiger FC Coburg schadlos. Es war das Duell Zweiter gegen Erster – und danach sind´s jetzt 14 Punkte Distanz zwischen beiden Teams. Beim 3:2-Sieg half den Gästen freilich auch ein Eigentor. Kommenden Samstag strebt der Tabellenführer zuhause gegen die Freien Turner Schweinfurt den 13. Saisonsieg an.

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

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