NASSACH / FRIESENHAUSEN – In der letzten Saison war eigentlich die Schweinfurter A-Klasse 4 die attraktivste. Doch nun haben die SG Steinbach/ Stettfeld und die SG Lendershausen/ Ostheim die Liga nach oben verlassen, der FC Knetzgau und die SG Untertheres/ Buch verabschiedeten sich in die B-Klasse. Zahlreiche Teams wurden umgruppiert.
Weshalb mit vier zweiten Mannschaften und sogar dem TV Haßfurt 3 diese A SW 4 ein bisschen an Glanz einbüte. Nun gut, es gibt sie, die großen Derbys zwischen Unterschleichach und Neuschleichach (heuer am 24. Oktober) oder der SG Dürrfeld/ Obereuerheim gegen den TSV Grettstadt 2 (2:0 am dritten Spieltag). Oder zwischen Eltmann 2 und Ebelsbach 2 (3:3 am ersten Spieltag). Auch die beiden Absteiger aus Untersteinbach/ Geusfeld und Lußberg-Rudendorf, nun als SG mit Neubrunn, sind durchaus zu bachten.
Irgendwie aber hat die A-Klasse Schweinfurt 3 heuer einen neuen Stellenwert. Sieben zweite Mannschaften spielten dort letzte Saison, nun sind es nur noch deren fünf. Durch gleich drei Kreisklassen-Absteiger hat die Attraktivität enorm zugenommen. Die SG Üchtelhausen/ Zell-Weipoltshausen-Madenhausen als eines von vier SW-Teams kam noch nicht zu recht in Rollen. Schon gar nicht der SV Friesenhausen, der bald vor dem Derby gegen den FC Nassach steht. Dafür marschiert bislang der VfB Humprechtshausen, der einstige Kreisklassen-Dino.
Kommenden Sonntag ab 17 Uhr heißt es Steinsfeld gegen Wonfurt, ein echtes Derby steht an. Beide sind mit je drei Siegen gut gestartet. Aufsteiger Rügheim/ Mechenried und die SG Pfaffendorf/ Gemeinfeld verfollständigen die Riege der ersten Mannschaften in dieser überaus reiizvollen Liga.
Unser Bild zeigt eine Szene aus dem Jahr 2019, als das Derby zwischen dem FC Nassach und dem SV Friesenhausen noch in der Kreisklasse stattfand.
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