KITZINGER LAND – Die Generalsanierung der Klinik Kitzinger Land schreitet planmäßig voran. Seit 2014 werden die Gebäude umfassend modernisiert und teilweise erweitert. Die Maßnahme ist in insgesamt drei Bauabschnitte gegliedert, der zweite Bauabschnitt konnte im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden.
Dabei wurden unter anderem die Funktionsbereiche des OPs, der Intensivstation, der Geburtshilfe und der Gastroenterologie vollständig saniert. Die Räumlichkeiten wurden zunächst entkernt und anschließend von Grund auf neu aufgebaut. Alle Bereiche sind inzwischen in Betrieb. Die Klinik verfügt dort über modernste Infrastruktur und Medizintechnik auf dem aktuellen Stand.
Besonders erfreulich und für die finanzielle Situation der Klinik von großer Bedeutung ist die Unterstützung durch den Freistaat Bayern: Für den zweiten Bauabschnitt wurden rund 37 Millionen Euro als förderfähig anerkannt. Damit leistet der Freistaat einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung der Generalsanierung und zur langfristigen Sicherung des Klinikstandorts.
Landrätin Bischof dankt dem Freistaat und der Regierung von Unterfranken für die Unterstützung: „Eine auskömmliche Förderung ist für die Klinik Kitzinger Land eine außerordentlich wichtige Unterstützung. Sie schafft eine wesentliche finanzielle Grundlage dafür, dass wir die dringend notwendigen Investitionen in die bauliche und medizinische Zukunft der Klinik umsetzen konnten.“
Neues Bettenhaus als dritter Bauabschnitt
Als dritter und letzter Bauabschnitt steht der Abriss des bestehenden Bettenhauses und der anschließende Neubau an. Das Vorhaben wurde beim zuständigen Ministerium eingereicht und als Vorwegfestlegung für das Jahr 2028 vorgesehen.
Die Klinikleitung rechnet mit dem Fortbestand von 200 Klinikbetten in dem neuen Bettenhaus. Der Abriss und Neuaufbau des Bettenhauses wird voraussichtlich 2033 abgeschlossen sein.

