„Eine saubere Stadt ist Ausdruck von Lebensqualität, Heimatverbundenheit, gegenseitigem Respekt!“

„Eine saubere Stadt ist Ausdruck von Lebensqualität, Heimatverbundenheit, gegenseitigem Respekt!“
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

SCHWEINFURT – Mit einem neuen Antrag an Oberbürgermeister Ralf Hofmann will Peter Hofmann von der SPDVolt Stadtratsfraktion die Sauberkeit in der Stadt Schweinfurt fördern.

Der Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt, ein dauerhaftes kommunales Handlungskonzept zur Förderung der Stadtsauberkeit zu entwickeln, umzusetzen und jährlich fortzuschreiben. Das Konzept ist in enger Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Akteuren zu erarbeiten.

Eine saubere Stadt ist Ausdruck von Lebensqualität, Heimatverbundenheit, gegenseitigem Respekt und einer funktionierenden Stadtgemeinschaft. Ziel dieses Antrags ist es, eine nachhaltige Bewusstseinsänderung anzustoßen. Sauberkeit soll nicht als Aufgabe der Verwaltung allein verstanden werden, sondern als gemeinsame Verantwortung von Politik, Verwaltung, Bürgerschaft, Vereinen, Unternehmen, Hauseigentümern und Mietern sowie Bildungseinrichtungen.

Vermüllung öffentlicher Flächen, illegale Müllablagerungen und Vandalismus verursachen hohe Folgekosten und beeinträchtigen das Erscheinungsbild der Stadt. Kapazitäten der Stadt werden übermäßig gebunden. Prävention, Beteiligung und Umweltbildung sind langfristig wirksamer und wirtschaftlicher als ausschließlich reaktive Maßnahmen.

Strategische Ziele sind:

  • Eigenverantwortung stärken
  • Stadtbild verbessern
  • Umwelt schützen
  • Ehrenamt fördern
  • Bauhof entlasten
  • Identifikation mit der Stadt stärken
  • Kinder und Jugendliche sensibilisieren

Wichtig dabei ist die Einbindung möglichst aller Vereine.
Alle örtlichen Vereine – Sport-, Musik-, Schützen-, Gartenbau-, Kultur-, Faschings-, Sozial-, Heimat- und Brauchtumsvereine, Migrantenvereine, Feuerwehren, Hilfsorganisationen sowie Jugendverbände – sollen damit in die aktive Arbeit eingebunden werden, z.B. mit einem jährlichen „Runden Tisch“. Jeder Verein kann freiwillig eine Patenschaft, einen Aktionstag oder eine Bildungsmaßnahme übernehmen. Die Stadt stellt Material, Öffentlichkeitsarbeit und organisatorische Unterstützung bereit.

Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kirchen, Seniorenbeirat, Jugendvertretungen, Gewerbetreibende und Unternehmen werden aktiv eingebunden. Unternehmen können/sollten als Sponsoren oder Aktionspartner auftreten.
Hausbesitzer und Geschäftsinhaber sollen aktiv eingebunden werden.

Folgendes Maßnahmenprogramm, zunächst für die Jahre 2027 bis 2029, sollte umgesetzt werden:

  1. Jährlicher Stadtputztag.
  2. Patenschaftsprogramm.
  3. Öffentlichkeitskampagne.
  4. Umweltbildung.
  5. QR-Meldesystem.
  6. Positive Beschilderung.
  7. Ehrung ‚Saubere Stadt – Engagementpreis‘.
  8. Transparente Darstellung der Leistungen der städtischen Straßenreinigung.

Eine wiederkehrende Kommunikation ist dabei wichtig. Regelmäßige Berichte in Druckmedien, auf der Internetseite der Stadt und in sozialen Medien sollen die Aktionen und die Erfolge darstellen. Engagierte Vereine und Bürger als positive Beispiele sollten dabei vorgestellt werden. Ebenso bedarf es der Veröffentlichung von Erfolgen, Teilnehmerzahlen und eingesparten Reinigungskosten.

Es soll ein jährlicher Bericht an den Stadtrat mit Kennzahlen erfolgen: beteiligte Vereine, Teilnehmer an Aktionen, Patenschaften, Müllmengen, Kostenentwicklung, Rückmeldungen der Bürgerschaft.

Dieses Konzept versteht Stadtsauberkeit als Teil einer modernen Bürgerkommune. Die breite Einbindung aller Vereine und Institutionen stärkt das Miteinander und schafft eine dauerhafte Verantwortungskultur. Der Stadtrat setzt damit ein sichtbares Zeichen für Stadtpflege, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Finanzierung:
Das Konzept wird vorrangig aus bestehenden Haushaltsmitteln umgesetzt. Förderprogramme, Sponsoring und Sachspenden werden genutzt. Zusätzlicher Personalbedarf ist nicht vorgesehen.

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

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