LANDKREIS WÜRZBURG – Sichere und leistungsfähige Straßen sind eine wichtige Grundlage für die Mobilität im Landkreis Würzburg. Bei einem Baustellenbesuch hat sich Landrat Thomas Eberth über den aktuellen Stand wichtiger Straßenbaumaßnahmen in Winterhausen und Kürnach informiert.
Im Mittelpunkt stand der Umbau des Kreisverkehrs in Winterhausen. Die umfangreichen Arbeiten liegen im Zeitplan.
In Kürnach wird BA2 geplant und in Winterhausen geht es gut voran
In Winterhausen wird aus dem bisherigen provisorischen Mini-Kreisverkehr eine dauerhafte, verkehrssicherere Lösung. Am Knotenpunkt der Staatsstraße 2418 und der Kreisstraße WÜ 16 entsteht ein neuer Kreisverkehrsplatz. Hintergrund ist vor allem die Verkehrssicherheit: Der Knotenpunkt war in der Vergangenheit als Unfallhäufungsstelle eingestuft worden. Bereits die Testphase mit dem Mini-Kreisverkehr hatte gezeigt, dass sich die Verkehrssituation dadurch verbessert und die Unfallschwere reduziert werden konnte.
Straßenbaumaßnahme im Zeitplan
Im Zuge der Bauarbeiten wird zudem die Gehwegüberführung an der Kreisstraße WÜ 16 zwischen Winterhausen und Sommerhausen erneuert. Das kleine Brückenbauwerk ist allerdings sehr aufwendig und macht eine Vollsperrung auch für Fußgänger und Radfahrer notwendig. Deshalb wurde ein Treppenturm erreichtet. Nach Fertigstellung der Maßnahmen gibt es dann klare Strukturen für Fußgänger, Radfahrer und weiteren Verkehren. Damit verbindet der Landkreis die Verbesserung der Verkehrssicherheit mit der notwendigen Ertüchtigung seiner Infrastruktur. Die Arbeiten liegen nach aktuellem Stand im Zeitplan.
Auch bei der Gestaltung des neuen Kreisverkehrs spielt die Sicherheit eine zentrale Rolle. Roter Asphalt soll den Knotenpunkt für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer optisch deutlich hervorheben und so seine Wahrnehmung verbessern. Gleichzeitig wird das Umfeld gestaltet. Fahrbahn und Gehweg werden auf eine einheitliche Höhe gebracht und an das Grundstück des geplanten Anbaus des benachbarten Kindergartens „Rappelkiste“ angepasst. So fügt sich der neue Kreisverkehr in die weitere Entwicklung des Ortsbereichs ein.
„Mit dem neuen Kreisverkehr schaffen wir eine dauerhafte bessere Lösung für diesen wichtigen Verkehrsknoten. Gleichzeitig erneuern wir mit der Gehwegüberführung einen weiteren Teil unserer Infrastruktur. Beides zeigt: mehr Verkehrssicherheit und der Erhalt unserer Straßen und Bauwerke gehören zusammen“, betont Landrat Thomas Eberth. Auch wenn es gerade zum Schulbeginn noch einige Themen gibt, zeigt sich der Landrat mit dem Baufortschritt zufrieden.
Verkehrssicherheit und Anbindung haben hohen Stellenwert
Auch in Kürnach steht eine weitere Maßnahme an der Kreisstraße WÜ 26 bevor. Im zweiten Bauabschnitt soll die Zufahrt zum Gewerbegebiet erneuert und ertüchtigt werden. Unter anderem ist eine Anpassung der Fahrbahndecke vorgesehen, um die Querung in diesem Bereich zu erleichtern. Zudem sollen die Bushaltestellen barrierefrei und modern gestaltet werden. Der Baubeginn ist nach derzeitiger Planung für März 2027 vorgesehen. Aufgrund der starken Frequenz des Gewerbegebietes muss der Bauabschnitt 2 in zwei Teilabschnitten erledigt werden. Derzeit ist man in intensiver Abstimmung mit der Gemeinde Kürnach wegen deren Teilbereichen.
„Unsere 306 Kilometer Kreisstraßen sind wichtige Lebensadern für die Gemeinden im Landkreis. Deshalb investieren wir kontinuierlich in ihren Erhalt und ihre Verbesserung. Deshalb dem Kreistag ein Danke für die zur Verfügungstellung der Mittel“, so Landrat Eberth.
Mit den Projekten in Winterhausen und Kürnach setzt der Landkreis seine Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur fort. Ziel ist es, die Straßen langfristig leistungsfähig zu halten und zugleich die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer weiter zu verbessern.
Auf den Bildern:
1: Landrat Thomas Eberth (links) lässt sich bei einem Vor-Ort-Termin Infos zum Baufortschritt in Winterhausen geben. Jan Voll vom Staatlichen Bauamt Würzburg zeigt die weiteren geplanten Maßnahmen.
2: Am zentralen Kreuzungspunkt in Winterhausen entsteht der neue Kreisverkehr. Der gesamte Platz wird verkehrssicher und harmonisch ausgebaut werden.
Fotos: Uwe Dietrich


