Erneuter Steinwurf von Fußgängerbrücke: Polizei stellt zwei 13 Jahre alte Verdächtige, deren Ziel mit einem über drei Kilo schweren Brocken ein Obdachloser war…

Erneuter Steinwurf von Fußgängerbrücke: Polizei stellt zwei 13 Jahre alte Verdächtige, deren Ziel mit einem über drei Kilo schweren Brocken ein Obdachloser war…
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

WÜRZBURG / LINDLEINSMÜHLE – Nachdem wie bereits berichtet am vergangenen Wochenende ein bislang unbekannter Jugendlicher einen Stein von einer Fußgängerbrücke geworfen hatte, kam es am Samstag erneut zu einem ähnlichen Vorfall an derselben Örtlichkeit.

Einsatzkräfte der Polizei konnten zwei Tatverdächtige noch vor Ort antreffen. Die Kriminalpolizei Würzburg führt die weiteren Ermittlungen.

Am Samstag wurde die Würzburger Polizei gegen 15:30 Uhr über einen erneuten Steinwurf von der Fußgängerbrücke „Am Schwarzenberg“ in der Versbacher Straße informiert. Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt waren umgehend vor Ort und konnten zwei 13-jährige Jungen antreffen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen sollen die beiden Jungen einen über drei Kilogramm schweren Stein vom Brückengeländer in Richtung eines 51-jährigen obdachlosen Mannes geworfen haben, der sich unterhalb der Brücke aufgehalten hatte. Der Mann blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Polizeibeamten kümmerten sich unmittelbar um den Geschädigten und machten den beiden Jungen eindringlich die erheblichen Gefahren und möglichen Folgen ihres Handelns deutlich. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die strafunmündigen Minderjährigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Darüber hinaus wird das zuständige Jugendamt über den Sachverhalt informiert.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Würzburg geführt.

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

Ermittlungen zu Schuleinbrüchen – Erneute Festnahme eines Tatverdächtigen – Untersuchungshaft angeordnet

ASCHAFFENBURG / INNENSTADT. In der Nacht zum Sonntag konnten Streifen der Aschaffenburger Polizei erneut zwei Tatverdächtige im Zusammenhang mit einem Schuleinbruch festnehmen. Vorangegangen war ein Hinweis aus der Bevölkerung. Ein 19-Jähriger sitzt nun in Haft.

Einbruch in Dalberg-Gymnasium

Am Sonntag, gegen 01:00 Uhr, ging die Mitteilung einer Anwohnerin aus dem Bereich des Dalberg-Gymnasiums ein. Die Frau konnte Klopfgeräusche aus dem Bereich der Schule wahrnehmen und verständigte in der Folge den Notruf der Polizei. Eine Vielzahl von Streifen begab sich umgehend an das Gebäude und konnte im Inneren das Scheinen von Taschenlampen erkennen.

Einbruch festgestellt – Festnahme in Hinterhof

Nachdem die Schule weiträumig umstellt worden ist, konnten schließlich zwei Personen, eine 20-jährige Deutsche sowie ein 19-jähriger Somalier, in einem Hinterhof festgenommen werden. Diese führten Einbruchwerkzeug und auch Bargeld mit sich.

In der Schule selbst konnten mehrere aufgebrochene Türen und durchwühlte Büroräume festgestellt werden.

Durchsuchung der Wohnräume – Tatzusammenhang wird geprüft

Die beiden Tatverdächtigen wurden zur Dienststelle der Aschaffenburger Polizei transportiert. Im Zuge der polizeilichen Sachbearbeitung erfolgte auch die Durchsuchung der jeweiligen Wohnungen im Aschaffenburger Stadtgebiet.

Bei dem 19-jährigen Tatverdächtigen konnten hierbei Beweismittel, die dem Sachstand nach zu einem weiteren Einbruch in eine Schule in Elsenfeld gehören, aufgefunden und sichergestellt werden.

Ein Zusammenhang mit weiteren Einbrüchen in Schulen am Bayerischen Untermain wird im Rahmen der Ermittlungen nun durch die Kripo Aschaffenburg geprüft.

Haft angeordnet

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde der 19-Jährige nach einer Nacht in der Haftzelle am Montag einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht vorgeführt. Diese ordnete auf Grund des dringenden Tatverdachts des Diebstahls in drei Fällen jeweils in Tateinheit mit Sachbeschädigung die Untersuchungshaft an. Er befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Die 20-jährige Tatverdächtige wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Auch gegen sie wird nun entsprechend ermittelt.

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