Gemeinsam gegen Einsamkeit: Gesundheitsregionplus setzt neuen Schwerpunkt für Stadt und Landkreis Würzburg

Gemeinsam gegen Einsamkeit: Gesundheitsregionplus setzt neuen Schwerpunkt für Stadt und Landkreis Würzburg
Foto: Wibke Schmidt

STADT UND LANDKREIS WÜRZBURG – Einsamkeit ist mehr als ein gesellschaftliches Problem. Sie kann die körperliche und psychische Gesundheit belasten und Menschen jeden Alters treffen.

Stadt und Landkreis Würzburg wollen diesem Risiko künftig noch gezielter begegnen und rücken die Prävention von Einsamkeit stärker in den Mittelpunkt ihrer Gesundheitsförderung.

Die Gesundheitsregionplus, eine Initiative von Stadt und Landkreis Würzburg zur Vernetzung und Weiterentwicklung der regionalen Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung, hat das Thema zu einem Arbeitsschwerpunkt erklärt. Vertreterinnen und Vertreter aus Gesundheitswesen, Kommunen, Wissenschaft und weiteren Einrichtungen verständigten sich bei einem Folgetreffen zum Masterplan Prävention Bayern darauf, ihre Aktivitäten künftig enger aufeinander abzustimmen.

Ältere Menschen zunächst im Fokus

Ein erster Schwerpunkt soll auf älteren Menschen liegen. Bestehende Beratungs-, Begegnungs- und Unterstützungsangebote sollen erfasst, besser miteinander vernetzt und leichter auffindbar werden. Ziel ist es, Menschen schneller den Weg zu passenden Angeboten zu erleichtern und gleichzeitig die Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen weiter auszubauen.

Den fachlichen Impuls gab Prof. Dr. Marcel Romanos, Direktor des Deutschen Zentrums für Präventionsforschung psychischer Gesundheit. Er erläuterte, wie eng soziale Teilhabe und Gesundheit miteinander verbunden sind und welche Bedeutung Prävention für die Lebensqualität in allen Altersgruppen hat.

Angebote besser verbinden

„Gerade beim Thema Einsamkeit können wir viel erreichen, wenn bestehende Angebote besser miteinander vernetzt und Erfahrungen geteilt werden“, sagt Désirée Wyrwich, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus. „Die große Bereitschaft der beteiligten Einrichtungen, diesen Weg gemeinsam zu gehen, ist eine wichtige Grundlage, um die Gesundheitsförderung in unserer Region nachhaltig weiterzuentwickeln.“

Mit der Entscheidung für einen gemeinsamen Schwerpunkt beginnt nun die konkrete Umsetzung. Die Gesundheitsregionplus wird den weiteren Prozess koordinieren, den Austausch der Netzwerkpartner begleiten und Impulse für neue Projekte geben.

Auf dem Bild: Die Netzwerkpartner der Gesundheitsregionplus wollen ihre Angebote künftig noch enger vernetzen und neue Projekte anstoßen.
Foto: Wibke Schmidt

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