WÜRZBURG – Insgesamt 512 Meisterinnen und Meister ehrte die Handwerkskammer für Unterfranken bei der Meisterfeier am vergangenen Freitag, 10. Juli 2026, im Vogel Convention Center Würzburg.
Sie hatten im Zeitraum Mai 2025 bis Mai 2026 erfolgreich ihre Weiterbildung zum Meister bzw. zur Meisterin abgeschlossen. Neben Michael Bissert, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, überbrachte auch Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landentwicklung und Energie seine Glückwünsche an die Jungmeisterinnen und Jungmeister 2026.
512 Jungmeisterinnen und Jungmeister aus 20 verschiedenen Handwerksberufen – das ist der aktuelle Meisterjahrgang, der am Freitag, 10.Juli 2026, bei der Meisterfeier der Handwerkskammer für Unterfranken, im Vogel Convention Center in Würzburg geehrt wurde. „Ich bin unglaublich stolz auf euch, auf die vielen jungen Meisterinnen und Meister, die ihre Ausbildung im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen haben. Ihr seid es, die das Handwerk in die Zukunft führt“, gratulierte Michael Bissert, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken.
Er betonte: „Der Meisterbrief ist so viel mehr als ein dekoratives Dokument für die Wand. Er ist ein Versprechen an die Kunden: das Versprechen auf höchste Qualität, auf fachliche Kompetenz und auf absolute Verlässlichkeit. Er ist ein Gütesiegel, das über Jahre und Jahrzehnte für Vertrauen steht.“
Persönliche Glückwünsche an die Jungmeisterinnen und Jungmeister 2026 überbrachte auch Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. „Mit Stolz, Achtung und Qualitätsanspruch vertreten Sie Ihr Gewerk. Und es ist ein gutes Zeichen, dass Sie sich auch für die Ausbildung junger Menschen einsetzen“, erklärte der Bayerns Wirtschaftsminister in seiner Rede. Er appellierte an den neuen Meisterjahrgang, auf Basis der Tradition des Handwerks Innovationen voranzutreiben und die Chancen neuer Technologien wie KI und Robotik gezielt zu nutzen.
Persönliche Ehrung auf der Bühne
Höhepunkt der Meisterfeier 2026 war der persönliche Aufruf der Jungmeisterinnen und Jungmeister auf die Bühne, wo ihnen Handwerkskammer-Präsident Michael Bissert und Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul ihre Meisterbriefe überreichten. 106 Meisterinnen und Meister erhielten noch eine weitere Auszeichnung: den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung, mit dem die jeweils besten 20 Prozent eines Jahrgangs geehrt werden. „Der Erfolg unserer Jungmeisterinnen und Jungmeister ist auch ein Erfolg der vielen Menschen, die sich als Ausbilder, Prüfer und Dozenten engagieren“, unterstrich zudem Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken.
Meisterbrief als Qualitätssiegel
Die Weiterbildung zum Meister zählt zu den höchsten Qualifikationen im Handwerk. Er ist die Basis für unternehmerische Selbstständigkeit und befähigt zur Ausbildung von Nachwuchskräften. Seit Januar 2020 darf jede Person, die die Meisterprüfung erfolgreich abgelegt hat, zusätzlich die Bezeichnung „Bachelor Professional“ führen. Der Begriff ist international verständlich und bringt die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zum Ausdruck. In Bayern fördert die Staatsregierung erfolgreich abgeschlossene Meisterausbildungen mit dem Meisterbonus in Höhe von aktuell 3.000 Euro.
Auf dem Bild: nsgesamt 512 Meisterinnen und Meister aus 20 verschiedenen Gewerken ehrte die Handwerkskammer für Unterfranken bei der Meisterfeier am 10. Juli 2026 in Würzburg.
Foto: Rudi Merkl

