Nach dem Turnier am Bodensee dürfte das Schweinfurter Rollhockeyteam Südpokal-Meister sein – oder?

Nach dem Turnier am Bodensee dürfte das Schweinfurter Rollhockeyteam Südpokal-Meister sein – oder?

KONSTANZ / SCHWEINFURT – Zwei Siege und ein Spielabbruch gegen das Team vom Bodensee könnten dem ERV zum ersten Meister der neuen Südpokal-Runde im Rollhockey reichen.

Ein Selbstläufer war dies allerdings nicht. Vor allem gegen die Mannschaft aus Gottmadingen, die sich mit Spielern vom RHC Wolfurt aus Österreich verstärkte. In zwei intensiven und umkämpften Partien bewiesen die Schweinfurter jedoch ihre Klasse und setzten sich jeweils verdient gegen die spielstarken Gottmadinger durch.

Im dritten Match gegen die Spielgemeinschaft Konstanz/ Ansbach musste der ERV zu Beginn einen 0:2- Rückstand hinnehmen, konnte aber bis zur Halbzeit das Spiel drehen und ging mit einer knappen Führung in die Pause.

Das Spiel konnte leider nicht regulär beendet werden. Beim Stand von 4:2 für den ERV Schweinfurt wurde die Partie in der 28. Spielminute aufgrund der Verletzung eines Konstanzer Spielers durch den Gastgeber abgebrochen.

Über die offizielle Wertung der Begegnung entscheidet nun die zuständige Spielleitung. Eine Wertung zugunsten des ERV ist sehr wahrscheinlich und könnte Schweinfurt zum Meister machen.

Am 11.Juli findet beim RRV Gottmadingen der letzte Turniertag statt, Schweinfurt ist hier allerdings spielfrei.

Zuvor hatten die Schweinfurter in der Saison nur die eine Partie gegen Konstanz/ Ansbach mit 4:5 verloren, ansonsten aber stets gewonnen. So zum Beispiel gleich mit 14:1 gegen Darmstadt oder mit 13:0 gegen Frankfurt.

ERV Schweinfurt – Rollhockey
Südpokal
4.Spieltag in Konstanz

Ergebnisse:
RRV Gottmadingen – ERV Schweinfurt 5:8
SG Konstanz/ Ansbach – RRV Gottmadingen 6:3
SG Konstanz/ Ansbach – ERV Schweinfurt abgebr.
ERV Schweinfurt – RRV Gottmadingen. 6:4

https://www.rollhockey-online.de/rh/herren/rl-sued/rl-he_sued_tabelle.html

Auf dem Bild – oben von links: Lucas Kleider, Maurice Köder, Jonas Knaup, Pascal Schäfer, Alex Küsters, Andi Kleider; unten von links: Martin Krönert, Jason Marterstock, Philipp Graf, Joschi Platten

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