WÜRZBURG / INNENSTADT – Am Freitagmorgen kam es in der Würzburger Innenstadt zu einem Polizeieinsatz. Eine 54-Jährige soll ein 4-jähriges Kind mit einem Messer bedroht haben.
Die Frau, die sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, konnte wenige Minuten später widerstandlos festgenommen werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Am Freitag, gegen 09:15 Uhr, wurde der Polizei einer Frau gemeldet, die in der Spiegelstraße mit einem Messer in der Hand herumlaufen soll. Hierbei soll die Frau auch Stichbewegungen in Richtung eines 4-jähriges Kindes ausgeführt haben. Bereits wenige Minuten nach Eingang der Mitteilung, konnte die Frau in der Schönbornstraße angetroffen werden.
Hierbei hielt die Frau weiterhin ein Messer in ihrer Hand. Unter Vorhalt der dienstlichen Schusswaffen wurde die Frau aufgefordert, das Messer beiseite zu legen. Nach mehrmaliger Aufforderung steckte sie das Messer schließlich in ihre Tragetasche und konnte anschließend widerstandslos festgenommen werden.
Dem aktuellen Sachstand nach, befand sich die Frau über einen Meter von dem Kind entfernt, als sie die Stichbewegungen ausführte. Das Kind selbst konnte die Tatausführung nicht wahrnehmen. Es wurde niemand verletzt.
Da die 54-jährige Deutsche sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde sie von der Streife in eine Klinik gebracht. Sie muss sich nun wegen Bedrohung in einem Strafverfahren für ihre Taten verantworten.

