SCHWEINFURT – Am Sonntag, 26. Juli feiert der Wildpark mit einem großen Jubiläumsfest seinen 60. Geburtstag sowie die offizielle Eröffnung von „Beo POLIS – Die Stadt der Vögel“.
Im Rahmen eines Pressetermins haben nun der Schweinfurter Baureferent Rüdiger Köhler und Wildparkleiter Thomas Leier das abwechslungsreiche Festprogramm vorgestellt und einen Ausblick auf die geplanten Höhepunkte der Jubiläumsveranstaltung gegeben.
Darüber hinaus verlieh Baureferent Rüdiger Köhler als Anerkennung für außergewöhnliches Engagement im Rahmen des Pressetermins das „BeoVerdienstKreuz“ an Ulrich Kämpf. Das Malergeschäft Kämpf aus Schweinfurt hat den ehemaligen Stadtadler der alten Vogelvoliere unentgeltlich neu vergoldet. Der Stadtadler hat inzwischen seinen neuen Platz auf dem Technik- und Pflegerhaus in „Beo POLIS – Die Stadt der Vögel“ erhalten.
Und es gab auch noch den – tatatataaaa! – 64. Hauptsponsor zu verkünden: Es ist die Recknagel GmbH & Co KG aus Bergrheinfeld im Landkreis Schweinfurt. CEO Dr. Moritz Fehler bekam dafür ebefalls eine Urkunde und gleich zwei Plüsch-Schweine für seine beiden Kinder.
Mit denen war er vor einigen Monaten mal wieder zu Besuch im Wildpark und entschloss sich – nach zuvor schon einigen Spenden still und leise – für das Motto „Tue Gutes und rede darüber“. Auch um sein Unternehmen, das für Zielfernrohrmontagen, Visierungen, Waffenzubehör und Schalldämpfer steht, in der Öffentlichkeit stärker bekannt zu machen. Denn auch Recknagel sucht ständig nach Auszubildenden oder Mitarbeitern.
„Treten Sie ein in den Kreis der Unterstützer“, hieß Baureferent Rüdiger Köhler den neuen Hauptsponsor willkommen und stellte dann bei einem „wunderbaren Projekt“ Ulrich Kämpfs Leistung vor. Eine „neue Errungenschaft“sei der alte städtische Adler auf dem Dach der neuen Stadt der Vögel. „Damit man weiß, woher und wie stark der Wind weht…“ Die Renovierung und Vergoldung des Adlers hätte sich die Stadt Schweinfurt aktuell nicht leisten können. Doch nicht nur dieser neue Glanz ist im Wildpark dank der Sponsoren möglich.
Ja, und dann ging es natürlich um den Sonntag, 26. Juli, wenn ab 10.30 Uhr mit einem Festgottensdienst, zu dem die Band Funtasy spielt, das „Beo Nico feiert Fest“ eingeleitet wird. Um 11.15 Uhr eröffnet es Oberbürgermeister Ralf Hofmann – mit der Freigabe der Stadt der Vögel gegen 11.45 Uhr. Bis in den frühen Abend darf danach gefeiert werden, erst tritt den Sennfelder Jazz Combo auf, ab 17 Uhr Donny Vox mit den Space Brothers.
Und ab 15.30 Uhr sorgen Sebastian Reich und seine Armanda bei einem Gratis-Event für sicherlich viel Spaß. „Danach bauen wir dann die neue Nilpferdanlage“, scherzte Thomas Leier, der als „BeoPolice“ für Ordnung sorgen wird und der anregt, beim Spendensprint schnell noch mitzumachen. Denn ab 14 Uhr am 26. Juli werden tolle Preise verlost – unter allen, die ab 60 Euro für BeoPOLIS spenden. Reisegutscheine oder eine Premium-Führung sind die Hauptgewinne.
Wobei an diesem Feier-Sonntag alle gewinnen, die da kommen. Denn das Programm lässt keine Langweile zu. Alles aufzuführen, das würde hier den Rahmen sprengen. Essen und Getränke gibt´s natürlich reichhaltig, die Chainsaw Brothers sorgen für Kettensägekunst. Wer Lust hat, kann sich im Bogenschießen üben, beim Jonglieren mit dem Artistikzentrum Firlefanz oder beim Klettern in den Bäumen. Die Polizei hat ihre Diensthunde dabei, die Wasserschutzpolizei ein Boot zu Besteigen und und und. Jetzt muss am 26. Juli nur noch das Wetter passen – und dann kommt nicht nur halb Unterfranken in den Schweinfurter Wildpark.
Als „Waldspielplatz“ war der heutige Wildpark über die ersten Jahrzehnte bekannt. Nachdem es 1870 am Kiliansberg und später in den Wehranlagen jeweils schon mal einen Zoo in Schweinfurt gab, bis zum zweiten Weltkrieg, war es angeblich ausgerechnet die US-Army, die mit einem Wildschwein als Geschenk die bis heute anhaltende Ära der Tiere im großen Areal neben dem blauen Hochhaus und gegenüber vom Stadtteil Deutschhof einleitete.
Unsere Bilder zeigen einmal Thomas Leier (links) und Rüdiger Köhler (rechts) mit Dr. Moritz Fehrer von der Firma Recknagel und dann Köhler (links) und Leier (rechts) mit Ulrich Kämpf vom gleichnamigen Malergeschäft mit (im Hintergrund) dem goldenen Stadtadler.



