WÜRZBURG / ORTSTEIL LENGFELD – Die Mitteilung einer Schülerin löste am Donnerstagmorgen einen Großeinsatz der Polizei aus. Nach ersten Erkenntnissen kann jedoch Entwarnung gegeben werden. Die Ermittlungen laufen jedoch weiter.
Verdächtige Wahrnehmung – Schnelles Handeln der Polizei
Um 08:05 Uhr wurde über die Grundschule Lengfeld gemeldet, dass eine Schülerin an der Bushaltestelle „Ökumenisches Zentrum“ eine verdächtige männliche Person gesehen habe. Der Mann sei mit einer Waffe in Richtung des Spielplatzes an der Kürnachtalhalle gelaufen. Das Mädchen will auch ein lautes Knallgeräusch gehört haben.
Unverzüglich wurden mehrere Streifen der Polizei Würzburg-Stadt an die Einsatzörtlichkeit beordert. Da sich im nahen Umfeld mehrere Kindergärten und Schulen befinden, waren auch hier uniformierte Polizeieinsatzkräfte sichtbar eingesetzt. Die sofort eingeleitete Fahndung nach der verdächtigen Person ist ergebnislos verlaufen. Weitere zu der geschilderten Situation passende Hinweise aus der Bevölkerung gab es nicht.
Erste Erkenntnisse: Kein Hinweis auf Bedrohungssituation
Im Zuge der ersten und zügig vorangetriebenen Ermittlungen von Ort konnte eine Patronenhülse aufgefunden werden. Nach Rücksprache mit dem Bayerischen Landeskriminalamt handelt es sich hierbei um eine Treibladung für eine Softair-Pistole. Ob diese im Zusammenhang mit den Angaben der Schülerin steht ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise auf eine tatsächliche Gefahrensituation im Bereich der Bushaltestelle oder an einer anderen Örtlichkeit. Die Polizei Würzburg nimmt die Mitteilung des Mädchens ernst und geht der Sache mit der gebotenen Akribie nach. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es jedoch keine Hinweise auf eine tatsächliche Bedrohungssituation im Bereich der Bushaltestelle oder an einer anderen Örtlichkeit im Stadtgebiet, die damit im Zusammenhang stehen könnte.
Hinweis und Appell der Polizei – Spekulationen nicht hilfreich
In diesem Zuge ergeht die eindringliche Bitte: Beteiligen sie sich nicht an Spekulationen in WhatsApp-Gruppen oder auf Social Media. Verbreiten sie nur gesicherte Informationen der Polizei.

