WÜRZBURG – Anlässlich der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am 03.07. gegen die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung und zur Unterstützung der streikenden Beschäftigten im Handel erklärt Aaron Valent, Bundestagsabgeordneter der Linken aus Würzburg folgendes.
„Mein herzlicher Dank gilt den rund 500 Menschen, die gemeinsam ein deutliches Zeichen gesetzt haben. Ihr habt gezeigt: Wer den Sozialstaat angreift, bekommt Widerstand. Diese Solidarität macht Mut und sie ist notwendiger denn je.“
Die Kundgebung habe deutlich gemacht, dass sich immer mehr Menschen gegen Sozialabbau und für gute Arbeitsbedingungen einsetzen. „Die Linke steht ohne Wenn und Aber an der Seite der Beschäftigten. Wir unterstützen den Arbeitskampf der Kolleginnen und Kollegen im Handel und den Protest der Gewerkschaften gegen den Abbau unseres Sozialstaats. Wer dieses Land jeden Tag am Laufen hält, verdient Respekt, gute Löhne und soziale Sicherheit – keine Kürzungen oder Misstrauen“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende der Linken im Würzburger Stadtrat Anna-Maria Dürr.
Mit Blick auf die von der Bundesregierung angekündigten Reformen erklärt Luise Haberland, Stadträtin für Die Linke in Würzburg: „Gerade in einer Zeit explodierender Mieten und milliardenschwerer Aufrüstung brauchen wir Investitionen in soziale Sicherheit statt Sozialabbau. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen, gute Gesundheitsversorgung, sichere Renten und starke Tarifverträge – nicht eine Politik, die den Sozialstaat kleinschlägt.“
Ramona Wild, Stadträtin der Linken in Würzburg, ruft dazu auf, den Protest in den kommenden Monaten fortzusetzen. „Der soziale Kahlschlag signalisiert eine klare politische Entscheidung gegen die Mehrheit unserer Gesellschaft. Unsere heutigen Rechte wie z. B. der Achtstundentag, Tarifverträge, Mitbestimmung und Lohnfortzahlung wurden von mutigen Gewerkschafter:innen über Jahrzehnte hart erkämpft. Wer glaubt, diese Errungenschaften heute zurückdrehen zu können, wird auf unseren entschlossenen Widerstand stoßen.“
Abschließend erklärt der Abgeordnete Aaron Valent: „Jetzt ist die Zeit, Haltung zu zeigen. Nicht nur in den Betrieben, sondern auch auf der Straße. Die Bundesregierung aus SPD und Union setzt die falschen Prioritäten. Während Milliarden für Militarisierung bereitstehen, wird bei der sozialen Sicherheit gespart. Das werden wir nicht akzeptieren. Gemeinsam mit den Gewerkschaften werden wir für einen starken Sozialstaat und eine solidarische Gesellschaft kämpfen.“

