BURGEBRACH – Dieser Verein ist neu auf der Landkarte der Landesliga Nordwest: Am 18. Juli startet der TSV Windeck Burgebrach mit dem Heimspiel gegen den TSV Karlburg in ein neues Abenteuer. An Spieltag zwei reisen die Oberfranken weit bis nach Aschaffenburg, am vierten gastieren sie bei den Freien Turnern Schweinfurt.
Der neue Trainer des umgruppierten Teams hat eine unterfränkische Vergangenheit: Tobias Burger, heute 42 Jahre alt, trainierte von 2016 bis 2019 den FSV Krum in der Bezirksliga und danach die U19 des 1. FC Schweinfurt 05. Zuvor war er auch noch in Stettfeld Spielertrainer, ganz am östlichen Ende der unterfränkischen Haßberge.
Seit einigen Jahren war Burger „nur“ noch als Verbandstrainer beim Bayerischen Fußball-Verband und Lehrgangsleiter für Fortbildungen und die C-Lizenz tätig, kickte unterklassig für die Spvgg Roßstadt in der A-Klasse und für den Bamberger B-Klassisten SG Prölsdorf/ Fürnbach/ Dankenfeld/ Priesendorf in seiner Heimat. Nun also die Rückkehr auf die etwas größere Fußball-Bühne.
Noch bis 2005 spielten die Burgebracher in der Kreisklasse. 2025 schafften sie den Aufstieg in die Landesliga als Meister der Bezirksliga Oberfranken West vor Sylvia Ebersdorf, nun wieder ein Ligarivale als eines von vier oberfränkischen Team, dazu kommen noch Mönchröden und Bayernliga-Absteiger FC Coburg.
2024 scheiterten die Burgebracher noch in der Relegation an der Spvgg Bayreuth 2, als Dritter hinter dem TSV Schammelsdorf, der 2024/25 eine Saison in der Landesliga Nordwest spielte, und dem SV Friesen, der aus formalen Gründen nicht um den Aufstieg spielen durfte.
Foto: TSV Windeck Burgebrach

