Christian Wulff würdigt Innovationskraft der Unternehmensgruppe Glöckle beim Deutschen Mittelstands‑Summit

Christian Wulff würdigt Innovationskraft der Unternehmensgruppe Glöckle beim Deutschen Mittelstands‑Summit
Bildquelle: KD Busch / compamedia

HEIDELBERG / SCHWEINFURT – Große Bühne für starke Innovationen: Beim Deutschen Mittelstands‑Summit in Heidelberg am 26.06.hat der frühere Bundespräsident Christian Wulff die Unternehmensgruppe Glöckle persönlich geehrt. Das Unternehmen aus Schweinfurt zählt damit zu den TOP 100 der innovativsten Mittelständler Deutschlands.

Anlässlich der Auszeichnung betonte Wulff die Bedeutung innovativer Unternehmen für die Zukunft: „Die Innovationen der ausgezeichneten Unternehmen antworten auf wichtige Herausforderungen unserer Zeit, etwa auf das Gebot der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, auf die mit KI noch rasanter voranschreitende Digitalisierung oder die wieder stärker ins Bewusstsein gerückte Notwendigkeit der Verteidigungsfähigkeit.“

Innovation mit Struktur und Haltung

Innovation folgt bei Glöckle einem klaren Steuerungsprozess: In jährlichen Strategietagungen legt die Führungsrunde Prioritäten fest, definiert Ziele, Budgets, Verantwortliche und Zeitpläne und integriert diese in die Jahresplanung. Impulse kommen aus den Fachbereichen, von Mitarbeitenden, aus Weiterbildungen sowie aus dem Austausch mit anderen Bauunternehmen. In regelmäßigen Digitalisierungsrunden sowie Quartals- und Geschäftsführerbesprechungen wird der Fortschritt überprüft. „So stellen wir sicher, dass Innovation nicht nur beschlossen, sondern messbar realisiert wird – oder bei Bedarf auch bewusst gestoppt bleibt“, erklärt Geschäftsführerin Carolin Glöckle.

Nachhaltigkeit als konkreter Ansatz

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt diesen Anspruch deutlich: Beim Bau eines Bürogebäudes für den Freistaat Bayern stand früh die Frage im Raum, ob klassischer Beton oder eine Alternative mit aufbereitetem Bauschutt eingesetzt wird. Diskutiert wurden unter anderem Optik, Statik, Langlebigkeit, CO₂-Ausstoß und Kosten. Die Entscheidung fiel bewusst für Recycling-Beton – überall dort, wo es technisch möglich ist. Ziel ist es, Gebäude ganzheitlich über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu denken.

Von der Idee zur skalierbaren Lösung

Auch bei komplexen Projekten wird Innovation gezielt als Entwicklungstreiber genutzt. Ein Bürobauprojekt in Garching wurde bewusst als Pilotprojekt angelegt. Planung, Materialeinsatz und Bauausführung wurden eng verzahnt und von Beginn an digital über ein 3‑D-Datenmodell gesteuert. Gleichzeitig flossen nachhaltige Bauweisen wie Holz-Hybridbau in das Konzept ein. Nach Abschluss wurden die Erkenntnisse systematisch ausgewertet, die Konstruktionslogik dokumentiert und erfolgreich zur Patentprüfung eingereicht. So entstand eine Lösung, die als Grundlage für weitere Projekte dient.

Kompetenzzentrum für Recyclingbaustoffe
Um nachhaltiges Bauen weiter voranzutreiben, bündelt die Unternehmensgruppe ihre Aktivitäten in einem eigenen „Kompetenzzentrum für Recyclingbaustoffe“. Dort werden Materialien aufbereitet, weiterentwickelt und produziert. Gleichzeitig unterstützt das Team Auftraggeber bei Ausschreibungen und technischen Anforderungen. Ziel ist es, wirtschaftliches Bauen mit weniger Primärrohstoffen und stärkerer regionaler Wertschöpfung zu ermöglichen.

Auszeichnung mit Signalwirkung

Der TOP 100‑Wettbewerb würdigt Unternehmen, die Innovation nicht als Einzelmaßnahme verstehen, sondern als festen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur verankert haben. Glöckle beweist damit: Die Unternehmensgruppe gestaltet Wandel aktiv mit – und liefert Lösungen für die Anforderungen von morgen.

Auf dem Bild: Mitte: Carolin Glöckle (geschäftsführende Gesellschafterin Unternehmensgruppe Glöckle), links: Thomas Dettweiler (Unternehmensgruppe Glöckle), rechts: Bundespräsident a. D. Christian Wulff | Bildquelle: KD Busch / compamedia

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