SCHWEINFURTER OBERLAND – Was wurde nicht schon alles über das Schweinfurter Oberland in den Zeitungen und Nachrichten berichtet. Bis heute hält das Bündnis zwischen den Kommunen Maßbach, Thundorf, Rannungen, Stadtlauringen, Üchtelhausen und Schonungen an.
Eine tiefe und enge Verbundenheit bzw. Zusammenarbeit wird seit vielen Jahren praktiziert zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Eine Fläche von 300 Quadratkilometern mit etwa 40 Ortsteilen und mehr als 22.000 Einwohner zählt das Schweinfurter Oberland. Der offizielle Sitz des Bündnisses ist in Schonungen – dort ist auch das Büro des so genannten ILE-Umsetzungsbegleiters Lorenz Rothmann.
Vertreten wird die Allianz durch den Sprecher, der aus dem Kreis der Bürgermeister auf die Dauer von 6 Jahren gewählt wird. In einer geheimen Abstimmung wurde Stefan Rottmann, Schonungens Bürgermeister erneut einstimmig als Vorsitzender des Schweinfurter Oberlands gewählt – sein Stellvertreter bleibt Maßbachs Bürgermeister Matthias Klement.
Beide, sowohl Matthias Klement als auch Stefan Rottmann wurden zuletzt auch zu Stellvertretenden Landräten (Landkreis Bad Kissingen/Landkreis Schweinfurt) gewählt.
Intensiv, ergebnisorientiert und vertrauensvoll – so beschreibt Bürgermeister Stefan Rottmann die Zusammenarbeit in der Lenkungsgruppe des Schweinfurter Oberlandes. Alle Kommunen kämpften letztlich mit den selben Problemen bzw. Herausforderungen und könnten voneinander profitieren. Bei vielen Themenfeldern gab es beachtliche Entwicklungen und Erfolge vorzuweisen.
So beispielsweise bei der Innenentwicklung, dem Breitbandausbau, der medizinischen Versorgung oder Nahversorgung, der Daseinsvorsorge und dem sanften Tourismus. Schließlich ist das Schweinfurter Oberland auch als Wanderregion unter dem Motto „Wunderbar Wanderbar“ weit über die Region hinaus bekannt. Und auch mit dem Regionalbudget konnte bisher viel Geld an Vereine, Initiativen und Verbände für sinnvolle Projekte ausgeschüttet werden.
Ein Zukunfts- und Megathema ist und bleibt die Energiewende: Dazu wurde eigens eine Energiegesellschaft auf Oberlandebene gegründet, um zukünftig eigene bzw. Bürgerprojekte umzusetzen. So könnten die Kommunen durch die Energieerzeugung, Gewerbesteueraufkommen und Pachten profitieren und ganz konkret lokale Wertschöpfung betrieben werden. Aktuell kommen die Planung noch wegen des fehlenden Netzausbaus ins Stocken, dazu müssen die Kapazitäten durch das Bayernwerk vergrößert werden.
Das Foto zeigt von links den ILE-Umsetzungsbegleiter Lorenz Rothmann, Bürgermeisterin Bettina Bonengel (Rannungen), Bürgermeister Matthias Klement (Maßbach), Bürgermeister Johannes Grebner (Üchtelhausen), Bürgermeister und ILE-Vorsitzender Stefan Rottmann (Schonungen), Bürgermeister Bernhard Düker (Thundorf i. Ufr.), Bürgermeister René Schäd (Stadtlauringen) und der ILE-Betreuer des Amtes für Ländliche Entwicklung, Gerald Kolb.

