BERGRHEINFELD / SCHNACKENWERTH – Normaler Weise ist es so, dass auf eine Medien-Sofort-Information der Polizei, für die sich Pressevertreter anmelden können, stets etwas später ein ausführlicher Bericht folgt. In einem Fall vom Mittwochabend ist dem nun nicht so.
Als kurz vor 21 Uhr die Pressestelle die Nachricht sendete und Bildberichterstatter einlud, den Schreibenden aber mit dem Hinweis, Angehörige müssten erst noch verständigt werden, eine Veröffentlichung noch untersagte, da war das ein Vorfall wie alle paar Tage.
Zwischen Bergrheinfeld und Schnackenwerth fuhr ein Auto auf der Staatsstraße 2227 alleinbeteiligt gegen einen Betonpfeiler der dortigen Eisenbahnunterführung. Einsatzkräfte rückten an, zur Verletzung des Fahrers konnte die Polizei noch keine Angaben machen und verwies auf eine folgende Nachberichterstattung.
Die kommt nun nicht, denn die ersten Ermittlungen ergaben, dass ein mögliches suizidales Geschehen den Hintergrund bildete. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes sowie der gebotenen Rücksichtnahme auf Angehörige wird die Polizei deshalb keine weiteren Informationen bekannt geben.
Selbstmord oder die Absichten spielen bei der Polizei immer wieder eine Rolle. In allen Fällen gibt es aus verständlichen Gründen keine Berichte. Bei Geschehnissen wie hier zwischen Bergrheinfeld und Schnackenwerth haben Teile der Öffentlichkeit freilich den Unfall und den Einsatz der Rettungskräfte mitbekommen und möchten erfahren, was passiert ist. Ohne ins Detail zu gehen, schildert www.mainfranken.news hier nur oberflächlich das, was passiert ist.

