Drei Mal Disharmonie am Wochenende: An Erminig, Sara Brandhuber und Peter Groesdonk kommen

Drei Mal Disharmonie am Wochenende: An Erminig, Sara Brandhuber und Peter Groesdonk kommen

SCHWEINFURT – Drei Veranstaltungen meldet die Kulturwertstatt Disharmonie an der Gutermann-Promenade am Main in Schweinfurt. Kommendes Wochenende ist Freitag bis Sonntag Folgendes geboten.

Freitag, 19. Juni, 19:30 Uhr, Disharmonie
50 Jahre AN ERMINIG „Trug´ – Jubiläumsprogramm“
Die ‚Hermeline‘ werden 50: ein halbes Jahrhundert musikalische Botschafter der Bretagne (dem keltischen Teil von Frankreich am Atlantik) vor allem im deutschsprachigen Raum, aber auch in Europa zwischen dem Skagerak und der Emilia-Romagna! Diesen besonderen Anlass feiert die saarländisch-lothringische Weltmusikformation mit einem Jubiläumsprogramm: sowohl als Rückblick auf ihre Bandgeschichte als auch als Hommage an die Musikerinnen und Musiker der Bretagne und anderer keltischer Regionen, die die Gruppe von Anfang an unterstützt und geprägt haben.
Der Titel des Programms Trug´ – Abkürzung von Trugarez (bret. Danke) – steht für den Dank an Freunde und Lehrer in der Bretagne, sowie an die Veranstalter*innen der AN ERMINIG-Konzerte in den vergangenen Jahren. Das Programm ‚Trug‘ präsentiert markante Titel der letzten 50 Jahre aber auch Lieder und Tänze, die AN ERMINIG in besonderer Weise mit ihren Vorbildern und Wegbegleitern verbinden. Ergänzt werden die Titel durch Anekdoten und Geschichten, die dem Publikum die Begeisterung der Hermeline für diese besondere Region und ihre Kultur vermitteln möchten. Trug´ ist die Freude über den runden Bandgeburtstag, die AE mit ihrem Publikum teilen, das der Band über die lange Zeit die Treue gehalten hat und eine musikalische Entdeckungsreise durch diese vielen Jahre. 50 und kein bisschen leise – auf in das zweite halbe Jahrhundert!
Barbara Gerdes keltische Harfe, Bombarden, Flöten
Andreas Derow Gesang, schottischer und galicischer Dudelsack, Geige, Akkordeons,
Drehleier
Hans Martin Derow Gitarre, irische Bouzouky, Akkordeon, Gesang

Samstag, 20. Juni, 19:30 Uhr, Disharmonie
Sara Brandhuber – A scheena Schmarrn
Mittlerweile hat sich das Nachwuchstalent Sara Brandhuber ein paar neue Gitarrengriffe angeeignet, ist aber nach wie vor das rothaarige charmant-kracherte Mädel vom Dorf geblieben, das sich auf der Bühne wohler fühlt, als auf der heimischen Couch. Und nicht nur, weil da lauter Spielzeug von ihren Kindern rumliegt.
Die junge Kabarettistin kümmert sich um die existenziellen Themen des Lebens. Wie man möglichst geschmeidig alt wird, warum sich eine gute Bratpfanne immer lohnt, oder einen eine Schnittschutzhose im Leben manchmal auch nicht weiterbringt. Sie trifft es auf den Punkt: eingängige Melodien mit grandios-humorvollen bairischen Texten. Abermals beweist die niederbayerische Oberbayerin, dass sie auf der Bühne goldrichtig ist: Lustige Begegnungen und absurde Beobachtungen aus dem Alltag besingt sie in einem Tempo, dass einem ganz schwindlig wird. Und im nächsten Moment packt es einen regelrecht, weil sie eben auch die ruhigeren Töne beherrscht. Mit ihrer authentischen Art schafft sie es Abend für Abend ihre Zuhörer mitzureißen. Kein Wunder, dass sie immer öfter im Vorprogramm von Martina Schwarzmann zu sehen ist!
https://www.sarabrandhuber.de/home

Sonntag, 21. Juni, 17 Uhr, Disharmonie
Peter Groesdonk – Modern Guitar
Feinsinnig, bunt, eindrucksvoll und keinesfalls in eine Schublade zu stecken. Das ist Peter Groesdonk mit seiner Gitarre. Ein vielseitiger Gitarrist und kreatives Ausnahmetalent das mit seiner besonderen fast schon besonnenen Art auf ganz eigene Weise heraussticht. Mit einer auffallenden Unaufgeregtheit und Leichtigkeit tanzt er geschickt im Wechselspiel von Rasanz und sinnlicher Ruhe übers Griffbrett und verzaubert so den Zuhörer.
Peter Groesdonk fand bereits im Alter von 8 Jahren den Weg zur Gitarre. Stets gefördert von seinem Gitarrenlehrer Peter Karkowski, genoss er seitdem eine umfangreiche klassische Ausbildung am Instrument und in der Theorie. Ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg hin zu dem heutigen Musiker, war die Begegnung mit dem Gitarristen Jimmy Wahlsteen und seiner Musik. Das erste Mal kam er so mit dem Gitarrenstil ‚Fingerstyle‘ in Berührung.
Schon bald entstanden Arrangements großer bekannter Hits und eigene Kompositionen, die heute den größten Teil seines Live-Programms ausmachen. Neue Inspirationen fand er bei diversen Master Classes, unter anderem bei Adam Rafferty, Michael Fix und Kosho. Um den Weg zum vollständigen Musiker noch mehr nachzugehen, entschloß er sich 2015 zunächst zum Studium am Institut für Musik in Osnabrück. Ein Jahr später wechselte er nach Dresden an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber und erwarb dort 2018 seinen Abschluss.
Neben seinen Solokonzerten teilte er sich schon mit Musikern, wie Jimmy Wahlsteen, Don Ross, Georg Göbel-Jakobi alias Ozzy Ostermann und Peter Kroll-Ploeger die Bühne. Zudem arbeitete er bereits bei Produktionen in der Semperoper mit. 
https://petergroesdonk.de/

Fotos:

An Erminig: © Th. Reinhardt
Sara Brandhuber: © Alexey Testov
Peter Groesdonk: © Peter Groesdonk

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