LANDKREIS RHÖN-GRABFELD – Bei der aktuellen Ausstellung im Foyer des Landratsamtes Rhön-Grabfeld bleibt garantiert jeder einmal stehen. Denn es gibt viel auszutesten, zu erfahren und die Möglichkeit sein Wissen zu testen.
„Trinkwasser für Unterfranken“ lautet der Titel der interaktiven Wanderausstellung, die die Regierung von Unterfranken anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums der Aktion Grundwasserschutz zur Verfügung gestellt hat. Landrätin Sonja Rahm freut sich, dass das elementare Thema rund um den Umgang mit der wertvollen Ressource Trink- und Grundwasser im Foyer im Juni kostenfrei allen Interessierten auf so spannende Art nähergebracht wird.
Die Ausstellung richtet sich an alle Altersgruppen und eignet sich besonders für Schulklassen, Familien sowie alle Interessierten, die Fragen nachgehen wollen wie „Woher kommt unser Trinkwasser?“ oder „Wie kann jeder Einzelne zum Grundwasserschutz beitragen?“. An acht interaktiven Modulen erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über den Klimawandel, die aktuelle Wassersituation in Unterfranken, die Trinkwasserversorgung sowie den Schutz des Grundwassers. Sie kann während der Öffnungszeiten des Landratsamtes Rhön-Grabfeld kostenfrei besichtigt werden. Bereits sieben Schulklassen haben ihren Besuch angekündigt.
Unterfranken zählt zu den trockensten Regionen Bayerns. Umso wichtiger, schließt Landrätin Rahm, dass alle Gremien hierbei Hand in Hand zusammenarbeiten. Sie bedankte sich ausdrücklich bei den Verantwortlichen der Schwammregion Streu-Saale, die Maßnahmen zum verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft forcieren um die Region widerstandsfähiger gegenüber Trockenperioden und Starkregenereignissen zu machen. Die Schwammregion Streu-Saale vereint die drei ILE Regionen Streutalallianz, NES-Allianz und Allianz Fränkischer Grabfeldgau sowie den Landschaftspflegeverband Rhön Grabfeld.
Eine enge Zusammenarbeit von Kommunen, Landwirtschaft, Fachbehörden und Bürgerschaft sind Grundvoraussetzung für den langfristigen Erfolg der Initiative, wissen Projektmanagerin Katharina Bach, der Vorsitzende der Steuerungsgruppe der Schwammregion und Vorsitzende der NES-Allianz, Georg Straub, die Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbands Rhön-Grabfeld, Dr. Susanne Wüst sowie der Bürgermeister von Bischofsheim i. d. Rhön, Georg Seiffert. Sie alle waren der Einladung zur Ausstellungseröffnung gerne gefolgt um auf die Dringlichkeit des Wasserschutzes aufmerksam zu machen.
Auf dem Foto von links nach recht: Annette Müller-Mann (Kreisentwicklung), Georg Seiffert (Bürgermeister Bischofsheim i. d. Rhön), Landrätin Sonja Rahm, Georg Straub (Vorsitzende der Steuerungsgruppe der Schwammregion & Vorsitzender der NES-Allianz), Projektmanagerin der Schwammregion Streu-Saale Katharina Bach und Dr. Susanne Wüst (Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbands Rhön-Grabfeld).
Fotoquelle: Melanie Hofmann / Rhön-Grabfeld

