KITZINGEN – Am Donnerstagvormittag kollidierte ein Lkw auf der A7 möglicherweise aufgrund eines Reifenplatzers mit der Leitplanke und riss sich den Tank auf. Umfangreiche Bergungs- und Reinigungsarbeiten machten eine längere Vollsperrung in Fahrtrichtung Ulm nötig. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Kurz nach 08:00 Uhr, kollidierte ein in Richtung Ulm fahrender Lkw auf der A7, auf Höhe des Parkplatzes Wolfsgraben, mit der Außenleitplanke und einer Notrufsäule und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Grund für die Kollision war nach derzeitigem Kenntnisstand vermutlich ein geplatzter Reifen. Bei der Kollision riss der Fahrzeugtank auf und es flossen größere Mengen Diesel auf die Fahrbahn.
Der Lkw, der mit etwa 23 Tonnen Altmetall beladen war, musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn in Fahrtrichtung Ulm etwa bis zur Mittagszeit voll gesperrt werden. Die Arbeiten an der Unfallstelle wurden durch zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Kitzingen und Marktbreit unterstützt. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Erbshausen und des Wasserwirtschaftsamtes waren ebenfalls vor Ort. Eine Ausleitung des Verkehrs wurde an der Anschlussstelle Kitzingen eingerichtet.
Während der Unfallaufnahme klagte der 63-jährige Fahrer mit türkischer Staatsangehörigkeit über Schmerzen im Oberkörper und wurde mit leichten Verletzungen in eine Klinik gebracht. Der Schaden an dem Lkw, der Leitplanke und an einer Notrufsäule lässt sich auf etwa 150.000 schätzen.
Zum aktuellen Zeitpunkt (12:20 Uhr) ist die Sperrung aufgehoben. Da die Reinigungsarbeiten auf der Hauptfahrbahn andauern, wird der Verkehr über den Parkplatz Wolfsgraben an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

