Der FC Sand befördert die torlosen Dampfacher in die Bezirksliga – und will nun selbst aufsteigen – VIELE FOTOS & FILM!

Der FC Sand befördert die torlosen Dampfacher in die Bezirksliga – und will nun selbst aufsteigen – VIELE FOTOS & FILM!

DAMPFACH / SAND – Man muss es eindeutig so sagen: Wer in zwei Relegationsspielen als Landesligist in 180 Minuten kein Tor gegen einen Bezirksligisten erzielt, der steigt verdient ab. Die DJK Dampfach muss nach vier Jahren die Landesliga Nordwest wieder verlassen.

„Ob verdient oder nicht, davon will ich nicht reden. Fakt ist, dass der Gegner das Duell mit einem Elfmetertor entschieden hat“, so DJK-Trainer Oliver Kröner, der im heimischen Salistadion am Samstag gegen 16 Uhr zusehen musste, wie der FC Sand nach dem 1:0-Sieg am Mittwoch vor diesmal 1390 Zuschauern und damit ein wenig weniger als erwartet, Schuld hatte vielleicht der frühe Anstoßzeitpunkt in Verbindung mit den über 30 Grad an Hitze, vor seinen Fans feiern durfte.

Noch nicht den Aufstieg, aber den Einzug in die entscheidende zweite Runde, nachdem die Sander vor genau einem Jahr noch an Dampfachern scheiterten, die danach auch Kürnach aus dem Rennen warfen. Und die mit nur 29 Punkten damals die Klasse hielten, während jetzt 35 nicht reichten. Sand hatte sich von 62 auf 66 (bei allerdings auch zwei Partien mehr) gesteigert und darf nun entscheidend zwei weitere Male ran: Kommenden Mittwoch in Röllbach und Samstag ab 16 Uhr zuhause im Seestadion, wo nach drei Jahren die Rückkehr in die Landesliga perfekt gemacht werden soll. Falls nicht, so würde es das Derby künftig um Punkte in der Bezirksliga geben.

Nahezu ungefährlich nach vorne waren die Dampfacher, obwohl sie ab der 50. Minute nach dem Platzverweis für den Sander Patrick Schmid mit einem Mann mehr agierten. „Wir hatten mehr vom Spiel. waren nach vorne aber nicht so durchschlagskräftig, wie wir uns das vorgestellt hatten“, analysierte Kröner nüchtern, während hinter ihm die Fans die „Super Sander“ besangen und in Richtung der Dampfacher ein „Nie mehr Landesliga, DJK!“ Warten wir´s ab…

„Wir sind nach wie vor angriffslustig“, verspricht der seit bereits fast sieben Jahren tätige Oliver Kröner. „Absteigen tut man nicht so gerne. Aber wir werden unsere Schlüsse ziehen, daraus lernen – und dann greifen wir nächste Saison wieder an.“ Nachdem der Kader letzten Sommer an Substanz verlor, unter anderem durch die Abgänge von Danny Schlereth (Königsberg) oder Lars Tully und Lois Jilke (beide zu Stettfeld/Steinbach), ist bislang nur bekannt, dass Kevin Moser (24 Saisonspiele) anscheinend Spielertrainer bei Unterhohenried/ Sylbach wird) und Rafael Werner nach Knetzgau wechselt.

Dafür steht ein hochkarätiger Zugang bereits fest, der am Samstag auch zuschaute: Dominik Halbig kommt nach nur einer Saison beim FC Bad Kissingen (der Dampfach den Platz am rettenden Ufer weg schnappte). Der 29-Jährige traf letzte Saison genauso wie in der zuvor im Dress des Mitabsteigers FC Fuchsstadt jeweils zehn Mal und dürfte in der Bezirksliga für auf alle Fälle eine zweistellige Anzahl vom Buden gut sein.

Nun folgen nach einem Video viele Fotos, zunächst aber präsentiert Sport König aus Werneck den lokalen und regionalen Fußball und sorgt dafür, dass dieser Beitrag ohne Bezahlschranken und somit gratis lesbar veröffentlicht werden kann auf www.mainfranken.news

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