Die SPD 60plus war zu Gast bei der Schweinfurter Feuerwehr: Senioren informierten sich über Vorsorge für den Katastrophenfall

Die SPD 60plus war zu Gast bei der Schweinfurter Feuerwehr: Senioren informierten sich über Vorsorge für den Katastrophenfall
Foto: Gerti Rüth

SCHWEINFURT – Ein Essensvorrat für drei Tage ist das Minimum, das Haushalte für den Katastrophenfall zuhause haben sollten. Das erläuterte der Schweinfurter Feuerwehrkommandant Frank Limbach den rund 30 Zuhörern von der Seniorenvereinigung SPD 60plus in der Ständigen Wache am Hainig.

Für jede Person solle mit zwei Litern Trinkwasser kalkuliert werden, Essensvorräte ungekocht verzehrbar sein. Limbach spannte einen weiten Bogen zu Verhalten und Vorsorge im Katastrophenfall. Er reichte vom Anlegen eines Notfallrucksacks über den sichersten Aufenthaltsraum bei Bombenangriffen bis zur Wirkung radioaktiver Strahlung.

Mit 40 über das Stadtgebiet verteilten Sirenen sei Schweinfurt für die Alarmierung beim Ausfall von Telefon und Internet gut ausgestattet. Um sich unabhängig von der Stromversorgung und dem Ladezustand von Batterien über die aktuelle Lage zu informieren, empfahl der Kommandant die Anschaffung eines Kurbelradios, dessen Akkus immer wieder über das Drehen einer Kurbel aufgeladen werden.

Für die umfassende Information zur selbstverantwortlichen Vorsorge verwies Limbach auf die Website www.bbk.bund.de des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Dort gibt es etwa Checklisten für die Anschaffung von Lebensmitteln und Notfallausstattung. Mithilfe eines Onlineformulars kann für jeden Haushalt die benötigte Menge und der Mix von Lebensmitteln ermittelt werden.

Auf dem Bild: Der Schweinfurter Feuerwehrkommandant Frank Limbach gab den SPD-Senioren Tips für die richtige Bevorratung für den Katastrophenfall. Foto: Gerti Rüth

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