Der Kitzinger Bahnhof: Impulse für mehr Barrierefreiheit und Unterstützung aus München

Der Kitzinger Bahnhof: Impulse für mehr Barrierefreiheit und Unterstützung aus München

KITZINGEN – Auf Einladung der Stadt Kitzingen hat sich Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretender Ministerpräsident, ein Bild von der Situation am Kitzinger Bahnhof gemacht. Im Fokus stand die Frage, wie die Barrierefreiheit kurzfristig verbessert werden kann.

Die Deutsche Bahn plant einen barrierefreien Ausbau, dieser ist jedoch erst bis zum Jahr 2031 vorgesehen. Die Stadt Kitzingen setzt daher auf schnell umsetzbare Übergangslösungen. „Wir brauchen schnell eine pragmatische Lösung für einen funktionierenden Bahnhof“, betonte Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz.

Diese leistungsfähige Lösung könne die Stadt mit eigenen Mitteln bewerkstelligen. Im Gespräch sind unter anderem Rampenlösungen oder ein Treppenlift, um die Zugänglichkeit der Gleise kurzfristig zu verbessern. „Technisch ist das alles möglich“, versicherte Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz.

Für die Umsetzung ist die Zustimmung der Deutschen Bahn erforderlich. Staatsminister Aiwanger sicherte zu, entsprechende Gespräche zu unterstützen und sich für praktikable Lösungen einzusetzen. „Kitzingen kann zu einem Pilotprojekt für viele andere bayerische Bahnhöfe werden“, erklärte Aiwanger.

Aus Sicht des Landkreises ist vor allem die Bedeutung des Bahnhofs für den ÖPNV entscheidend: „Der Kitzinger Bahnhof ist ein zentraler Knotenpunkt für den öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis. Unsere Busverkehre sind eng auf die Zugzeiten abgestimmt. Verbesserungen bei der Barrierefreiheit kommen daher unmittelbar dem gesamten ÖPNV-System zugute. Der Landkreis begrüßt die Initiative der Stadt ausdrücklich“, betonte Landrätin Tamara Bischof.

Auf den Bildern:

Großer Bahnhof für den Wirtschaftsminister: Weinhoheiten aus dem Landkreis begrüßten Hubert Aiwanger zusammen mit Landrätin Tamara Bischof, Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz und Bürgermeister Tobias Volk.

Eintrag ins Goldene Buch: Landrätin Tamara Bischof und Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger.

Fotos: Benno Schwab

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