„Das nächste Kuscheltier, bitte!“: Die Teddyklinik am Universitätsklinikum Würzburg öffnet vom 19. bis 21. Mai

„Das nächste Kuscheltier, bitte!“: Die Teddyklinik am Universitätsklinikum Würzburg öffnet vom 19. bis 21. Mai
© Kim Sammet / UKW

WÜRZBURG – Die Teddyklinik am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) öffnet vom 19. bis 21. Mai 2026. Hier können Kinder ihre kranken Kuscheltiere und Puppen untersuchen und behandeln lassen.

Fremde Menschen, unbekannte Geräte, ungewohnte Gerüche – und manchmal tut es sogar weh: Ein Arztbesuch kann für Kinder beängstigend sein. Deshalb organisieren Studierende der Humanmedizin, Zahnmedizin, Biomedizin, Pharmazie und Hebammenwissenschaft der Universität Würzburg auch in diesem Jahr die Teddyklinik am UKW.

Das ehrenamtliche Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Christoph Härtel, dem Direktor der Kinderklinik des UKW. Es verfolgt das Ziel, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor Arzt- und Zahnarztbesuchen, Krankenhausaufenthalten und medizinischen Untersuchungen zu nehmen.

Vom 19. bis 21. Mai sind Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und ihre Eltern eingeladen, die Teddyklinik zu besuchen. Jeweils von 13:00 bis 16:30 Uhr können sie ihre eigenen Spielgefährten untersuchen, röntgen, abhören und wenn nötig einen Verband anlegen oder sogar operieren lassen. Im Anschluss erhalten die Teddyeltern in der angegliederten „Apotheke“ alles, was sie für die weitere Pflege zu Hause benötigen. Teddy-Reparaturen werden nicht durchgeführt.

Die Teddyklinik befindet sich im Kreuzgarten hinter der Kapelle (Josef-Schneider-Straße 2, Haus D23) gegenüber der Kinderklinik des UKW. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Realitätsnaher Aufbau der Teddyklinik

Jedes Kind ist eingeladen, sich für sein Kuscheltier im Vorfeld eine Krankheit auszudenken. Vor Ort kann es den Ablauf der Untersuchung mitverfolgen und selbst mithelfen.

Die Teddyklinik besteht aus mehreren Zelten, in denen sich verschiedene Abteilungen wie ein Wartezimmer, Untersuchungsräume, ein Operationssaal, ein Röntgen sowie ein Krankenwagen und eine Apotheke befinden.

Für den Klinikbetrieb werden Geld- und Sachspenden benötigt

Für die Durchführung der Veranstaltung sind die Studierenden auf Geld- und Sachspenden angewiesen. „Wir benötigen zum Beispiel Verbandsmaterial, Pflaster, Ausstattung für die Apotheke, Spielzeug für das Wartezimmer, Obst oder gesunde Süßigkeiten als Tapferkeits-Belohnung sowie kleine Geschenke, die wir den Kindern zum Abschied geben können“, sagt Paula Schuck, Medizinstudentin und Mitorganisatorin der diesjährigen Teddyklinik.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Webseite der Teddyklinik zu finden.
https://www.ukw.de/teddyklinik-wuerzburg/

Text: Annika Wolf / UKW

Bild: In der Teddyklinik am Universitätsklinikum Würzburg können Kinder ihre kranken Kuscheltiere und Puppen untersuchen und behandeln lassen. © Kim Sammet / UKW

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