Drei Partien binnen sieben Tagen: Zunächst treffen die Schnüdel auf die beiden Top-Teams der 3. Liga

Drei Partien binnen sieben Tagen: Zunächst treffen die Schnüdel auf die beiden Top-Teams der 3. Liga

SCHWEINFURT – Finale Englische Woche und binnen sieben Tagen drei kniffelige wie auch höchst attraktive Aufgaben für die Schnüdel, die in der 3. Liga zuerst gegen die beiden Tabellenführer ran müssen, ehe ein Freitagabendmatch auswärts fast schon zuhause den Partienreigen abrundet.

Bei der TSG Hoffenheim 2 wäre unter anderen Umständen wohl ein Heimspiel im Dietmar Hopp-Stadion möglich gewesen, ein so genannten „Hoffen-Heimspiel“ also. Die Tatsache, dass der FC 05 acht Saisonpartien vor Rundenende 16 Punkte Rückstand hat auf einen Nichtabstiegsplatz, verhindert freilich die Mitfahrt der Massen. Selbst wenn die Schweinfurter als 15. der Tabelle nach der Winterpause genauso wie Mitaufsteiger Havelse da keinen Abstiegsplatz belegen, anders als übrigens die Hoffenheimer um Ex-Spieler Stefan Kleineheismann, die zum Jahreswechsel einige Akteure verloren haben.

Damit aber genug zum Thema Gegner Ende der Woche. Los geht´s nämlich am Samstag und Dienstag mit dem so ziemlich Attraktivsten, was die 3. Liga zu bieten hat: Erst das Kult-Auswärtspiel an der Bremer Brücke des VfL Osnabrück, dann das Gastspiel von Rot-Weiß Essen, diesen Samstag nach einem 4:0 im Test gegen Zweitligist Bochum zunächst im Knaller-Gipfel zuhause gegen Duisburg gefordert, am Dienstag in der Riedel Bau-Arena des 90 Jahre alten Sachs-Stadions. 1990/91 trafen die Schnüdel auf beide Gegner sogar in der 2. Bundesliga. Dazu später mehr.

Zunächst zu den Hinpartien: Vor und nach dem 2:1 zuhause gegen Hoffenheim 2 verlor der FC 05 insgesamt 13 Mal, darunter jeweils mit 1:2 knapp gegen Osnabrück und in Essen. Beim Sieg trafen Joshua Endres und Kristian Böhnlein, bei den Niederlagen auswärts Johannes Geis per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1 und zuhause Nico Grimbs kurz vor Schluss zum Anschlusstreffer. In allen drei Partien beweisen die Schnüdel durchaus Drittliga-Tauglichkeit…

1990/91 gab´s am 34. Spieltag, als der Abstiegs längst feststand, vor offiziell nur noch 1000 Zuschauern eine 0:2-Heimniederlage gegen Essener, die heuer alleine mit weit mehr Fans nächsten Dienstag anreisen werden. Damals liefen unter anderem der Zweitliga-Dauerbrenner Willi Landgraf und der spätere Trainer Jürgen Röber für Essen auf und wurde der unbekannte Nachwuchsspieler Mario Basler eingewechselt…

Am 20. Spieltag verloren die Schweinfurter vor angeblich 2000 Zuschauern in Osnabrück ebenfalls mit 0:2. Auf dem Rasen für die Hausherren: Claus-Dieter „Pele“ Wollitz, der diese Saison zwei Mal als Cottbus-Trainer auf den FC 05 traf (um jeweils knapp zu gewinnen) und Ansgar Brinkmann, der rund zehn Jahre später im Dress von Arminia Bielefeld wieder auf die Schnüdel traf. Diesen Samstag kommen 15.000 Fans an die Bremer Brücke…

Die Hinspiele vor rund 35 Jahren endeten in Essen im Georg-Melches Stadion vor 5.500 Zuschauern 4:0 mit einem Landgraf-Tor und gegen Osnebrück zum Saisonstart vor 6.000 Fans im Sachs-Stadion (damals noch mit Willy und ohne Riedel Bau-Arena…) mit einem 0:3. Wollitz und Brinkmann trafen. 0:11 Tore und auch kein Punkt stehen also gegen diese beiden Rivalen zu Buche, gegen die es nun an sich kaum bessere Aussichten auf Erfolge gibt. Oder?

Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:

https://agentur.lvm.de/

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert